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Stockholm-Syndrom - 3 Beispiele aus der Geschichte

Sagt Ihnen das Stockholm-Syndrom etwas? Viele Experten, Psychiater und Psychologen beschäftigen sich seit vielen Jahren damit. Es gibt diverse Geschichten, Beispiele und Artikel, in denen dieses Syndrom sehr genau geschildert wird. Opfer verbünden sich mit Tätern, kooperieren mit ihnen und bauen ein emotionales Verhältnis zu ihnen auf.

1. Es gibt viele Beispiele für das Stockholm-Syndrom

Viele Beispiele umschreiben das Stockhom-Syndrom. So auch der Fall Jaycee Dugard aus Ohio. Sie wurde knapp zwei Jahrzehnte gefangen gehalten und mit elf Jahren entführt. Abgeschottet von der Außenwelt hat sie sogar vom Entführer zwei Kinder zur Welt gebracht, weil sie mehrfach vergewaltigt worden ist - von Philipp Garrido. Psychologen von der Georgia State Universität waren der Auffassung, dass sie Zeichen eines Stockholm-Syndroms zeigte. Sie hat sich mit ihrem Leben in Gefangenschaft "abgefunden" und mit dem Entführer kooperiert. Sonst hätte sie nicht überleben können.

2. Das Böse wird zum Guten

Die Geschichte von Natascha Kampusch ging um die Welt. Viele Jahre war sie in Wien in Gefangenschaft, eingesperrt in einen Raum. Wolfgang Priklopil, ein arbeitsloser Nachrichtentechniker, hat sie in einen weißen Lieferwagen gezerrt und sie in einem Verlies eingesperrt. Nach achteinhalb Jahren konnte sie fliehen. So lange lebte sie in einem zwei mal drei Meter großen Raum. Experten wissen, dass ihr heutiges Verhalten auf das psychische Phänomen des Stockholm-Syndroms zurückgeht. In der Gefangenschaft hat sie sich mit dem Entführer arrangiert, um am Leben zu bleiben.

3. Das Stockholm-Syndrom wird zu einer Verschiebung

Entführen Täter ihre Opfer, versuchen die Opfer Ihre Gefühle zu verdrängen beziehungsweise zu verschieben, weil die Entführung sehr stark mit Angst besetzt ist. Opfer leiten dann meist ihre negativen Gefühle auf etwas anderes, beispielsweise auf die Polizei, die nur helfen möchte. Experten wissen, dass auch im Islam das Stockholm-Syndrom nicht ungewöhnlich ist. Viele Frauen werden gezwungen, sich dem Mann zu unterwerfen. Es gibt daher viele angepasste Frauen, die das aber eigentlich nicht sein wollen. Hinzu kommen die Kinder, die während einer islamischen Ehe entstehen und die Frau genau deshalb keine Hilfe annehmen möchte, weil sie Angst hat, Ihre Kinder zu verlieren.

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