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Starthilfe: "Plus an Plus" - so gelingt's mit einem Spenderauto

Bei modernen Pkw gibt es mitunter die Funktion der automatischen Batterieabschaltung. Eine ausgeschaltete Zündung führt irgendwann zum Einschalten von Energiesparmodus oder Batterieabschaltung. Besonders bei älteren Fahrzeugen oder winterlichen Temperaturen macht eine Autobatterie auch schon einmal schlapp. Erfolgt eine Starthilfe mithilfe einer Spenderbatterie, dann müssen Sie einige Dinge beachten, beispielsweise die Klemmen "Plus an Plus" anschließen.

Erst die Scheiben schneefrei machen.
Erst die Scheiben schneefrei machen.

Es gibt keinen schlimmeren Albtraum an einem kalten Wintermorgen für einen Autofahrer. Sie betätigen den Zündschlüssel. Doch es macht nur noch Klack. Das ist gemeinhin das Zeichen, dass die Batterie leer ist. 

Starthilfe - gute Vorbereitung notwendig

Sie könnten auf den Pannendienst warten. Möglicherweise sind Sie gerade an einem kalten Wintertag nicht der Einzige, den die Autobatterie im Stich gelassen hat. Meist können Sie schnell jemand um Hilfe bitten.

  • Soll der Strom aus der fremden Autobatterie genommen werden, müssen Sie und der hilfsbereite andere Fahrer aufpassen. Fehler können teure Folgen für Sie beide haben. Das Leisten von Starthilfe beginnt mit der richtigen Vorbereitung.
  • Eine falsche Vorgehensweise mit Startkabeln hat vor allem bei den neuesten Pkw schweren Schäden zur Folge. Die empfindliche Elektronik kann dabei erheblich zerstört werden.
  • Daher beachten Sie den Rat: Bevor Sie jemandem netterweise Starthilfe geben oder diese bekommen, werfen Sie einen Blick in die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs.

Starterkabel mit ausreichendem Kabelquerschnitt einsetzen

  • Führen Sie eine Kontrolle der Spannung durch. Bei beiden Batterien, Stromspender und Stromempfänger, muss diese gleich hoch sein. Üblicherweise liegt sie bei 12 Volt. Verwenden Sie geeignete Kabel. Für Benzinmotoren reicht meistens ein Kabelquerschnitt von 16 Quadratmillimetern.
  • Bei leistungsstarken Benzinern und bei Dieselmotoren eignen sich Querschnitte von 25 Quadratmillimetern besser. Bei Diesel-Pkw, Hubraum mehr als drei Liter, sollten Sie die Starthilfe besser mit einem Kabel von 35 Quadratmillimetern vornehmen. Setzen Sie auf zu kleine Kabel, können sie bei der Übertragung großer Strommengen leicht durchbrennen. 

Zuerst beide Plus-Pole verbinden

  1. Beachten Sie zunächst, dass die beiden Fahrzeuge keinen Kontakt untereinander haben dürfen. Beim Starten sollte der Stromspender notfalls etwas Gas bei Ihrem Startversuch geben. Sie schalten alle Stromverbraucher wie Radio und Licht selbstverständlich ab.
  2. Das Anschließen des Starthilfekabels geschieht durch Anklemmen von Pluspol der leeren an den Pluspol der vollen Batterie.
  3. Halten Sie die Regel, zuerst "Plus an Plus" anklemmen, unbedingt ein. Bei schlecht sichtbarer Kennzeichnung der Pole rufen Sie sicherheitshalber den Pannendienst.
  4. Ist alles deutlich lesbar, klemmen Sie das schwarze Kabel erst an den Minuspolder Spenderbatterie und dann an ein nicht lackiertes Metallteil Ihres Fahrzeuge (Motorraum, Motorblock).

Vorsicht: Nicht mit dem Minuspol der leeren Batterie verbinden, Explosionsgefahr. Verfahren Sie nach dem Grundsatz "Minus an Masse".

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