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Ladegerät an Autobatterie anschließen - das ist zu beachten

Das Ladegerät wird plötzlich wichtig, wenn die Autobatterie Schwächen zeigt. Beim Anschließen können aber auch Pannen passieren. Wie sie zu vermeiden sind, sollte jeder Autofahrer wissen.

Ladegeräte müssen Sie immer korrekt anschließen.
Ladegeräte müssen Sie immer korrekt anschließen.

Ein Ladegerät muss zur Batterie passen

  • Eine Autobatterie ist ein Verschleißteil. Nach mehreren Jahren verliert sie nach und nach an Kapazität, bis der Anlasser nicht mehr genügend Strom zum Starten bekommt. Spätestens dann erinnert man sich an das Ladegerät.
  • Auch durch andere Umstände kann es passieren, dass die Autobatterie so weit entladen wird, dass ein Anlassen nicht mehr möglich ist. Dazu zählen beispielsweise Fehler in der elektrischen Anlage oder vergessene Verbraucher, die dann so lange Strom ziehen, bis die Batterie erschöpft ist. Das trifft in erster Linie auf Oldies zu.
  • Achten Sie vor dem Anschließen immer auf die technischen Daten an einem neuen oder unbekannten Ladegerät. Pkws haben fast ausnahmslos eine Bordspannung von 12 Volt. Stellen Sie den Spannungsregler darauf ein. Ein Ladegerät mit niedrigerer Spannung verursacht keine Schäden, eines mit zu hoher Spannung schon.

Beim Anschließen der Autobatterie die Augen auf

  1. Jede Autobatterie hat auf den beiden Polen oder unmittelbar daneben die Zeichen für die Polung angegeben. Die beiden Symbole "+" und "-" dürfen nie mit den gegensätzlich gekennzeichneten Klemmen des Ladekabels verwechselt werden. Schalten Sie die Zündung aus, bevor Sie die Batterie anklemmen. Prüfen Sie, ob die Kennzeichnung der Kabel mit der Kennzeichnung am Ladegerät übereinstimmt.
  2. Sie sollten zuerst das Plus-Kabel an die Plus-Klemme der Batterie anschließen. Solange das Minus-Kabel nicht angeschlossen ist, können Sie mit dieser Methode keinen Kurzschluss verusachen. Berühren Sie dann mit dem Minuskabel ein Metallteil, kommt es u.U. nur zum harmlosen Schließen des normalen Ladestromkreises.
  3. Stellen Sie die Ladestromstärke, soweit möglich, auf etwa 10 % der Kapazität Ihrer Autobatterie ein. Achten Sie darauf, dass sich der Säurespiegel in den Zellen älterer Batterien ca. 1 cm über den Platten befindet. Moderne Batterien sind meist geschlossen und wartungsfrei.
  4. Schalten Sie das Ladegerät ab, bevor Sie die Kabel wieder entfernen, und beginnen Sie sicherheitshalber mit dem Minus-Kabel. Vorsicht! Eine frisch geladene Autobatterie kann explosives Gas produzieren, das sich bei Funkenbildung entzünden kann.
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