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So werden Weintrauben ohne Kerne gezüchtet

Kernlose Trauben sind bei den Verbrauchern sehr beliebt. Solche Weintrauben ohne Kerne können gezüchtet werden. Einige Punkte sollten hierbei beachtet werden.

Kernlose Trauben sind sehr beliebt.
Kernlose Trauben sind sehr beliebt.

Es gibt Weintrauben, welche von Natur aus kernlos sind. In diesem Fall wird von Jungfernfrüchtigkeit oder Parthenokarpie gesprochen. Durch spezielle züchterische Mittel und Wege kann diese Eigenschaft jedoch noch verbessert werden.

Wissenswertes über gezüchtete kernlose Trauben

  • Es wird zwischen Weintrauben unterschieden, welche komplett kernlos sind und zwischen solchen, die anstelle eines ausgebildeten Kerns lediglich kleine weiche Samen haben. Da man diese so gut wie nicht spürt beim Verzehr, werden diese Trauben mit kleinen weichen Samenkernen oftmals als kernlos im Handel angeboten.
  • Typisch für Weintrauben ohne Kerne ist, dass diese meist kleiner als Trauben mit Kern sind. Dies liegt daran, dass bei diesen gezüchteten Trauben das für den Wachstum verantwortliche Pflanzenhormon fehlt oder nur in sehr geringen Mengen vorhanden ist.

So erzielen Sie beim Anbau Trauben ohne Kerne

  • Um beim Weinanbau gezüchtete Trauben ohne Kerne zu bekommen, sollten Sie sich eine Sorte heraussuchen, welche von Natur aus eine geringe oder keine Kernbildung aufweist. Bekannte Sorten hierfür sind die Thompson Seedless oder auch die Sultana Trauben.
  • Damit die in der Regel kleineren Trauben die Größe von herkömmlichen Trauben mit Kern erreichen, können diese mit künstlichen Pflanzenwachstumshormonen während der Wachstumsphase besprüht werden. Diese künstlichen Hormone sind für den Menschen unbedenklich.
  • Planen Sie den Einsatz der Wachstumshormone frühzeitig in der Wachstumsphase der Weintrauben ein, sodass dieser bei der Ernte bereits wieder abgebaut ist.
  • Möchten Sie eine domestizierte, das heißt in ihrem Veränderungsprozess isolierte Pflanze vermehren, erreichen Sie dies durch sogenanntes Pfropfen. Nehmen Sie hierzu einen Ableger einer Rebpflanze und setzen diesen an eine lebende Rebwurzel an.
  • Achten Sie dabei darauf, dass die beiden Pflanzen an der Veredlungsstelle miteinander verbunden werden.

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