Begrüßungstext für den Anrufbeantworter

  • Vor dem Aufsprechen des Textes sollten Sie einige Notizen machen: Welche Daten soll der Anrufer auf dem Anrufbeantworter hinterlassen? Und: Welche Informationen möchten Sie vermitteln?
  • Nun gilt es, einen kleinen Text zu entwerfen. Hierbei sollten Sie - um einen seriösen Eindruck zu erwecken - umgangssprachliche Ausdruckweisen vermeiden. Zur Begrüßung eignen sich daher Floskeln wie "Guten Tag" oder "Hallo" - nicht hingegen "Hi", "Moin Moin" oder Ähnliches. Für die Verabschiedung des Anrufers gilt dasselbe. Die seriöseste Ansage auf dem Anrufbeantworter ist nutzlos, wenn sie mit "Bis denne", "Ciao", "Tschö" und so weiter endet. Besser passt hier ein "Auf Wiederhören" oder auch einfach nur "Vielen Dank".
  • Der Mittelteil besteht aus vier Elementen. Erstens: Sie teilen mit, wessen Anrufbeantworter der Anrufer erreicht hat. Zweitens: Sie entschuldigen sich dafür, dass Sie derzeit das Gespräch leider nicht persönlich entgegennehmen können; im dritten Teil bitten Sie um Hinterlassung des Namens und der Rückrufnummer nach dem Signalton gefolgt von dem Versprechen, so schnell wie möglich zurückzurufen. Übrigens ist auch das witzig gemeinte Einbeziehen des Signaltons in die Ansage für einen seriösen Anrufbeantworter-Text nicht ratsam. Verzichten Sie deshalb lieber darauf, den "Piiiep" melodiös zu singen oder den Satz einfach an der Stelle zu beenden, an der der Signalton dann folgt.
  • Eine beispielhafte Ansage könnte also lauten: "Guten Tag! Sie haben die Rufnummer von Max Mustermann gewählt. Leider kann ich  Ihren Anruf momentan nicht persönlich entgegennehmen. Bitte hinterlassen Sie mir Ihren Namen und Ihre Rufnummer nach dem Signalton; ich werde Sie so bald wie möglich zurückrufen. Vielen Dank und auf Wiederhören!"
  • Wenn der Text steht, kann es ans Aufsprechen gehen. Nehmen Sie sich hierfür genügend Zeit und sorgen Sie für ein ruhiges Umfeld. Atmen Sie tief durch, nehmen Sie eine gerade, aber entspannte Haltung ein und sprechen Sie den Text auf. Besonders sympathisch wird Ihre Stimme klingen, wenn Sie beim Vorlesen des Textes ein kleines bisschen lächeln. Versuchen Sie auch, den Text frei zu sprechen, dadurch klingt er gleich viel natürlicher. Natürlich versteht sich eine deutliche, nicht zu schnelle Sprechweise von selbst. Geben Sie sich nicht gleich mit der ersten Aufnahme zufrieden, Sie werden erstaunt sein, welche Fortschritte Sie von Mal zu Mal machen!