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Schweißerpass machen im Spezialgebiet "Pipelines" - so bereiten Sie sich vor

Wenn Sie zu Hause in Ihrer heimischen Werkstatt ein kleines Regal zusammenschweißen, können Sie dieses sicherlich auch tun, ohne extra einen Schweißerpass zu machen. Anders sieht dass aus, wenn Sie Konstruktionen oder Pipelines schweißen möchten.

Machen Sie Schweißerpässe für röntgensichere Schweißungen.
Machen Sie Schweißerpässe für röntgensichere Schweißungen.

Vorbereitungen, um den Schweißerpass zu machen

Große Pipelines für Gas oder Öl werden in den meisten Fällen von großen Schweißrobotern verschweißt. Allerdings kann man diese Schweißroboter nicht überall einsetzen, sodass auch immer noch Pipelines mit der Hand verschweißt werden müssen. Um diesen Aufgaben gewachsen zu sein, wird vorausgesetzt, dass Sie einen Schweißerpass für röntgensichere Rohrschweißungen besitzen. Um diese Prüfung zu bestehen, sollten Sie sich zuerst einmal gut vorbereiten.

  • Sie sollten, um auf alle Schweißverfahren vorbereitet zu sein, auch in allen üblichen Schweißverfahren den nötigen Schweißerpass besitzen oder noch machen. Infrage kommen da die drei Schweißverfahren WIG, MAG und E-Handschweißen.
  • Um diese drei Schweißverfahren im Pipelinebau einsetzen zu können, werden bei den Prüfungen zu dem jeweiligen Schweißerpass sehr hohe Ansprüche gestellt.
  • Die Schweißnähte werden geröntgt und mit Ultraschall auf Fehler und Einschlüsse untersucht. Außerdem werden die Nähte bei den Prüfungen aufgeschnitten oder zerrissen.
  • Um solche Prüfungen zu bestehen, sollten Sie, auch wenn Sie jeden Tag schweißen, mit einer Woche Vorbereitungszeit rechnen.

Theoretische und praktische Übungen

  • Da sich die Prüfung für einen Schweißerpass aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammensetzt, sollten Sie auch für beides genügend Übungen durchführen. Um für den theoretischen Teil des Schweißerpasses zu üben, sollten Sie im Vorfeld schon sehr gute Kenntnisse über die Zusammensetzung und die Schweißbarkeit einzelner Metalle besitzen.
  • Dann sollten Sie sich alle Prüfungsunterlagen zu jedem Schweißverfahren besorgen und so lange durchmachen, bis alle Fragebögen mindestens einmal fehlerfrei beantwortet sind. Hier kommen viele Bereiche des Schweißens in den Fragebögen vor.
  • Hier können Sie nur mit sehr viel Fachwissen in Sachen Unfallverhütung, Metallzusammensetzung und Maschineneinstellungen punkten, dementsprechend sollten Sie üben, üben und noch einmal üben.
  • Selbiges gilt natürlich auch für das Durchführen des jeweiligen praktischen Teils zum Erlangen eines Schweißerpasses. Sie sollten so viele Rohre wie möglich in allen drei Schweißverfahren verschweißen. Suchen Sie sich eine Schweißlehrwerkstatt von TÜV oder DEKRA und versuchen Sie, einen Intensivkurs zu belegen, an dessen Ende die verschiedenen Prüfungen zu den jeweiligen Schweißerpässen stehen sollte.

Beim Schweißen gilt tatsächlich, dass man nur durch sehr viel Übung zum Meister wird.

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