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Schwanger - Zervixschleim richtig deuten

Zervix ist die medizinische Bezeichnung für den Gebärmutterhals. Es handelt sich um den unteren Teil der Gebärmutter, der mit dem äußeren Muttermund endet und in die Scheide ragt. Im Gebärmutterhals kann Zervixschleim gebildet werden, der verschiedene Ursachen haben kann. Unter anderem kann er darauf hinweisen, dass Sie schwanger sind.

Der untere Teil der Gebärmutter wird als Zervix bezeichnet.
Der untere Teil der Gebärmutter wird als Zervix bezeichnet.

Der Zervixschleim ist nicht einfach zu deuten

  • Im Gebärmutterhals, den der Mediziner cervix uteri nennt, befinden sich Drüsen, die in der Lage sind, Schleim zu produzieren. Zervixschleim wird nicht nur produziert, wenn Sie schwanger sind, sondern dauerhaft. Dies lässt die Diagnose schwanger oder nicht etwas schwierig werden.
  • Die Produktion von Zervixschleim verändert sich im Laufe des Zyklus. Nach der Menstruation wird wenig Schleim produziert. Die Produktion des Schleims steigt danach wieder an und ist während der fruchtbaren Tage am größten. Er ist dünnflüssig, klar und zieht Fäden, wenn er sich zwischen zwei Fingern befindet. Dies wird auch als "spinnbar" bezeichnet. Ein weißlicher und klumpiger Schleim weist hingegen darauf hin, dass die Menstruation wieder naht. Die produzierte Menge reduziert sich. Da der spinnbare Zervixschleim auf die fruchtbaren Tage hinweist, wird er mitunter zur Bestimmung der fruchtbaren Tage genutzt. Diese Methode wird auch als Billings-Test bezeichnet.
  • Nach der Einnistung der Eizelle wird viel Zervixschleim produziert. Dieser verklumpt und verschließt den Muttermund für die gesamte Zeit der Schwangerschaft. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Keime in die Gebärmutter eindringen können und die Schwangerschaft gefährden. Vor der Geburt löst sich der Pfropfen. Es "zeichnet".
  • Produzieren Sie in der Zeit vor der zu erwartenden Menstruation viel Zervixschleim, kann dies bedeuten, dass Sie schwanger sind, muss es aber nicht. Sie sollten auf andere Schwangerschaftszeichen achten.
  • Oftmals haben Sie in den ersten Wochen der Schwangerschaft einen verstärkten Ausfluss. Dieser hat eine weiße Farbe und wird auch als "Weißfluss" bezeichnet. Häufig gilt dies aber als späteres Zeichen der Schwangerschaft. Wenn Sie den Weißfluss an sich bemerken, wissen Sie vermutlich schon, dass Sie ein Baby erwarten.

Sind Sie schwanger, kommen andere Zeichen hinzu

  • Wenn Sie wirklich schwanger sind, erkennen Sie dies nicht nur an der erhöhten Produktion von Zervixschleim. Auf eine Frühschwangerschaft können verschiedene Schwangerschaftszeichen hinweisen. Dabei wird zwischen sicheren und unsicheren Zeichen unterschieden.
  • Die ausbleibende Regel gilt als relativ sicheres Schwangerschaftszeichen.
  • Ein weiteres sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft ist die bläuliche Färbung von Schamlippen und Scheideneingang. Sie beruht auf der stärkeren Durchblutung des Intimbereichs.
  • Wenn Ihre Brüste spannen und wenn Sie plötzlich Gelüste auf bestimmte Speisen und Getränke haben, kann das ein Indiz sein, dass Sie schwanger sind, muss aber nicht. Gleiches gilt für die Morgenübelkeit.

Wenn Sie feststellen, dass Sie Zervixschleim absondern, sollten Sie Ihren Körper gut beobachten, um die Ursache herauszufinden. Ein Besuch beim Frauenarzt kann eine schnelle Klärung bringen. Sicherheit gibt Ihnen einen Schwangerschaftstest, den Sie auch schon in der Frühschwangerschaft durchführen können. Verwenden Sie den Morgenurin gleich nach dem Aufstehen. Ist eine Schwangerschaft eingetreten, ist das Schwangerschaftshormon im Morgenurin besonders hoch konzentriert. Ihr Frauenarzt kann die Schwangerschaft mit einer Ultraschalluntersuchung und/oder einer Blutuntersuchung feststellen.

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