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Schutzfunktionen des Auges - so erklären Sie sie im Biologieunterricht

Die sehr komplex aufgebauten und empfindlichen menschlichen Augen schützen sich auf vielfältige Weise vor Gefahren. Die folgende Übersicht ermöglicht es Ihnen, die zahlreichen Schutzfunktionen eines Auges leicht zu verinnerlichen, sodass Sie diese gut erklären können.

Das menschliche Auge - komplex und schutzbedürftig.
Das menschliche Auge - komplex und schutzbedürftig. © S.W. / Pixelio

Da unsere Orientierung in der Umwelt zu einem Großteil über den Sehsinn erfolgt, sind die Augen besonders gut geschützt, wozu alle die Iris, die Linse, die Pupille, die Augenkammer und den Glaskörper umgebenden Komponenten des Sehapparats beitragen.

'Externe' Schutzfunktionen des Auges

  • Die Augenbrauen schützen das Auge, indem sie an der Stirn hinunterfließendes Wasser und andere Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Schweiß, auffangen. Eine Entfernung der Augenbrauen aus kosmetischen Gründen ist daher fragwürdig.
  • Die Lider üben auf vielfältige Weise Schutzfunktionen des Auges aus. Der Lidschlussreflex, das Zuklappen bzw. Schließen des Augenlids, bewahrt die Oberfläche des Auges einerseits vor Schaden durch Schläge und Stöße. Zudem setzt der Reflex bei Bedrohung durch Schmutzpartikel und alle anderen, unerwünschten Eindringlinge ein. Drittens schützt er das Auge vor zu intensivem Licht und somit davor, durch Blendung ihre Sehfähigkeit einzubüßen. Und viertens verteilt der etwa zehn bis zwölfmal pro Minute automatisch einsetzende Lidschlag die Tränenflüssigkeit, wobei der glänzende Tränenfilm entsteht.
  • Auch die Wimpern schützen das Auge vor Flüssigkeiten. Zudem fangen sie Staub ein und verhindern dadurch, dass zu viel Staub ins Auge eindringen kann.

'Interne' Schutzfunktionen des Auges

  • Auf der Innenseite der Lider, der Bindehaut, wehren Immunzellen Bakterien und Pilze ab. Ein von der Bindehaut abgesondertes Sekret mischt sich mit der Tränenflüssigkeit.
  • Die salzige, Keime abtötende Tränenflüssigkeit wird nicht nur für das Weinen benötigt; sie reinigt das Auge kontinuierlich und schützt es dabei vor Austrocknung. Auch ohne zu weinen, produzieren Sie täglich Tränenflüssigkeit.
  • Eine das Auge vollständig umgebende Schutzschicht bewahrt es vor Schaden durch chemische Substanzen verschiedenster Art: Die das sichtbare Auge schützende Hornhaut vereinigt sich mit der Bindehaut und geht in die Lederhaut über. Unter der Lederhaut liegen die Aderhaut und die Netzhaut.  
  • Ein Polster aus Muskeln, Fett und Bindegewebe fixiert den Augapfel in der optischen Achse. Bei Magersucht kommt es daher oftmals zu Sehschwächen.
  • Das die Augenhöhlen umgebende Knochengerüst des Kopfes trägt zu den internen Schutzfunktionen des Auges bei, indem es das weiche Auge vor Erschütterungen durch Schläge und Stöße bewahrt.
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