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Schiefer als Wandverkleidung einsetzen - so gelingt's

Wandverkleidungen aus Schiefer sehen gut aus, sind haltbar und pflegeleicht. Außerdem hat die Art der Wandgestaltung den Vorteil, dass diese auch leicht von Heimwerkern angebracht werden kann. Folgendes sollten Sie dabei beachten.

Wandverkleidungen mit Schiefer können individuell gestaltet werden.
Wandverkleidungen mit Schiefer können individuell gestaltet werden.

Was Sie benötigen:

  • Putzverfestiger
  • Kleber
  • Zahnspachtel
  • Werkzeug

Methoden, um Wände mit Schiefer zu verkleiden

  • Die älteste Art der Wandverkleidung mit Schiefer, sind dünne Schindeln aus dem Material auf eine Lattung aufzunageln. Diese Methode ist bei Fassaden von Vorteil, weil Sie dahinter eine hinterlüftete Wärmedämmung anbringen können.
  • Mit Riemchen aus Schiefer können Sie eine Wand einfach bekleben. Die Bezeichnung bezog sich ursprünglich auf der Länge nach gespaltener Backsteine, die als Ausgleichssteine am Anfang und Ende von Mauern verwendet wurden. Die Schiefer-Riemchen sind dünne Steinplatten, die das Format eines Steins haben. Mit dieser Methode können Sie Wände auch sehr individuell gestalten, indem Sie nur Teile der Wand verkleiden.
  • Diese Riemchen, aber auch Polygonalplatten und Mosaik, sind oft in Gruppen auf Netze aufgebracht im Handel erhältlich. Das hat den Vorteil, dass Sie sich keine Gedanken über die Größe der Fugen machen müssen, die Verlegung ist dadurch einfacher als bei Einzelriemchen.
  • Noch einfach geht es mit Wandverblender-Modulen, bei denen Steingruppen zu festen Platten zusammengesetzt sind. Viele Hersteller bieten auch Außenecken als Modul an, das macht es besonders leicht, eine solche Wandverkleidung anzubringen.
  • Eine Sonderform der Wandverkleidung mit Schiefer sind Fliesen in üblichen Fliesenformaten. Diese Fliesen können eine unebene natürliche Oberfläche haben oder poliert und glatt sein.

Für den Innenbereich sollten Sie immer eines der Systeme zum Kleben verwenden.

Wandverkleidung zum Kleben

  1. Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Wenn er sandet, streichen Sie diesen mit einem Verfestiger.
  2. Der Kleber wird bei allen Systemen mit einem Zahnspachtel aufgetragen, in dieses Kleberbett wird er Schiefer eingedrückt. Beachten Sie dabei, dass Sie, wenn Sie Eck-Elemente verwenden, an den Ecken beginnen. Im Übrigen wird immer und von unten nach oben gearbeitet.
  3. Wenn Sie mit einzelnen Riemchen, mit Modulen mit Fugen oder mit Netzen arbeiten, müssen Sie darauf achten, dass keine zu großen waagerechten oder senkrechten Fugenverläufe entstehen. Alle 30 bis 40 cm sollten die Fugen versetzt stehen.
  4. Je nach System können Sie den Schiefer ohne größere Zwischenfugen verkleben oder mit entsprechenden Lücken, die Sie später noch verfugen müssen. Bei Modulen müssen Sie sich danach richten, wie das Modul aufgebaut ist, es gibt diese mit und ohne Fugen. Wenn Sie welche mit Fugen verwenden, müssen Sie zwischen den Modulen eine Fuge stehen lassen. Netzware hat immer Fugen, die Größe der Fugen ist durch das Netz festgelegt. Bei Riemchen liegt es in Ihrem Ermessen, ob die Wandverkleidung mit oder ohne Fugen sein soll.
  5. Sofern Sie ein System mit Fuge verwenden, ist es wichtig, dass Sie, wenn der Kleber abgebunden hat, die Wand komplett mit Fugenmasse überziehen und die Masse noch feucht vom Schiefer abwaschen.

Verkleidung mit Schieferschindeln

  1. Bei der herkömmlichen Methode der Wandverkleidung mit Schiefer, schrauben Sie zunächst eine senkrechte Lattung auf die Wand. Darauf komm eine waagerechte Lattung. Die Abstände richten Sie nach der Größe der Schindeln.
  2. Beginnen Sie von unten nach oben. Nageln Sie eine Reihe Schindeln auf die unterste Latte. Diese müssen Sie zu einem Viertel überlappen.
  3. Nageln Sie dann die nächste Reihe Schindeln auf. Diese muss die erste Reihe etwa zu Hälfte überlappen.

Die schuppenförmige Anordnung der Schindeln sorgt dafür, dass kein Wasser unter die Schindeln fließen kann.

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