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Anzeichen einer Scheinschwangerschaft

  • Einige Wochen, nachdem die Läufigkeit der Hündin vorbei ist, entwickelt die Hündin die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft, der sogenannten Trächtigkeit. Die Zitzen der Hündin werden dicker, und in einigen Fällen tritt sogar Milch hervor.
  • Viele Hündinnen beginnen jetzt mit dem Nestbau. Sie suchen sich einen geeigneten Platz, an dem sie bei einer realen Trächtigkeit die Welpen zur Welt bringen würde. Als Welpenersatz suchen viele Hündinnen Plüsch- und Kuscheltiere, welche sie dann in das Nest tragen und dort ausgiebig putzen und umsorgen.


Lenken Sie Ihren Hund von der Scheinschwangerschaft ab

  • Zuerst sollten Sie sich die Zitzen der Hündin anschauen, und wenn diese heiß oder gerötet sind, mit einem kalten und feuchten Handtuch mehrmals am Tag kühlen. Suchen Sie alle im Haus befindlichen Gegenstände, üwelche die Hündin als Welpenersatz nehmen könnte zusammen, und verwahren Sie so, dass die Hündin die Sachen nicht erreichen kann.
  • Um das Verhalten der Hündin während der Scheinschwangerschaft nicht noch zusätzlich zu verstärken, dürfen Sie das Tier jetzt nicht zu sehr verwöhnen. Jedes vertätscheln und bedauern würde den Mutterinstinkt Ihrer Hündin noch mehr steigern.
  • Lenken Sie den Hund ab, indem Sie mehrmals täglich mit dem Tier spazieren gehen, neue Wege erforschen und der Hund neue Sachen beschnuppern kann. Auch zu Hause können Sie den Hund mit neuen Spielen oder einem neuen Spielzeug ablenken. Das Tier soll sozusagen vergessen, dass es denkt, trächtig zu sein.
  • Leidet der Hund zu stark unter seiner Scheinschwangerschaft, kann der Tierarzt eine Hormonbehandlung einleiten. Falls Ihr Hund öfters unter einer Scheinschwangerschaft leidet, ist es ratsam, dass Sie den Hund später kastrieren lassen. So beugen Sie gleichzeitig auch Erkrankungen an der Gebärmutter vor.
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