Was Sie benötigen:
  • Geduld
  • Zeit

Was Sie über Scheinschwangerschaften wissen sollten

  • Die Scheinschwangerschaft bei Hunden tritt ca. 8 bis 9 Wochen nach der Läufigkeit auf. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die Hündin sich nach einem erfolgten Deckakt auf die Geburt vorbereiten würde. Die Ursache ist eine hormonelle Störung und kann jede Hündin betreffen, also auch Hündinnen, die schon einmal Nachwuchs bekommen haben.
  • Während einer Scheinschwangerschaft verändert sich bei Hunden der Charakter auffallend. Viele Hunde werden reizbar oder verkriechen sich. Andere schleppen ihr Spielzeug ins Hundebett und bauen dort ein Nest und sind vor allem nachts sehr unruhig. 
  • Der Leibesumfang kann zunehmen und das Gesäuge etwas anschwellen. Bei Hündinnen, die Milch absondern und ein heißes Gesäuge bekommen, sollten Sie regulativ eingreifen. Lassen Sie Ihren Hund homöopathisch behandeln, dann werden spätere Scheinschwangerschaften schwächer verlaufen.
  • Während der Scheinschwangerschaft nehmen viele Tiere nur wenig oder kein Futter zu sich. Bieten Sie kleinere Portionen an, verzichten Sie jedoch lieber auf die Gabe von Milchprodukten wie Hüttenkäse, damit die Milchbildung nicht weiter gefördert wird. 

Vorgehensweise bei betroffenen Hunden

  • Räumen Sie bei einer Scheinschwangerschaft bei Ihrem Hund das Spielzeug weg, um den Muttertrieb der Hündin nicht zu unterstützen. Das Quietschen von Spielzeug fördert die Hormonproduktion und verlängert dadurch die Zeit der Scheinschwangerschaft.
  • Sorgen Sie bei den betroffenen Hunden für Ablenkung. Das geht am einfachsten mit ausgedehnten Spaziergängen oder Hundesport.
  • Ist das Gesäuge heiß, machen Sie täglich Essigumschläge. Dazu mischen Sie ein Liter kaltes Wasser mit einer Tasse Apfelessig. Sorgen Sie dafür, dass die Hormonproduktion nicht durch Selbstsaugen am Gesäuge unterstützt wird.
  • Eine Scheinschwangerschaft bei Hunden kann letztendlich auch zu einer Gebärmutterentzündung führen, deshalb sollten Sie eine homöopathische Behandlung in Betracht ziehen. Damit können Sie auch die Verhaltenssymptome wie Verweigerung des Fressens mildern.