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Reha-Anträge - Informatives

Sie möchten oder müssen eine Rehabilitation beantragen? Die Bearbeitung ist meist sehr langwierig. Damit die Reha-Anträge bearbeitet werden können und auch zügig, ist der Kostenträger von vielen Faktoren abhängig. Nicht immer ist die Rentenversicherung oder Krankenkasse an der zu langen Bearbeitungsdauer schuld.

Viele Menschen sind mit der Antragsstellung bei Ämtern überfordert.
Viele Menschen sind mit der Antragsstellung bei Ämtern überfordert.

Was Sie benötigen:

  • Krankenkasse
  • Deutsche Rentenversicherung
  • zuständiger Arzt (zum Beispiel Orthopäde)

Was Reha-Anträge bedeuten

Sprechen Menschen von Reha-Anträgen, ist in der Regel die medizinische Rehabilitation gemeint.

  • Niemand kann sich davor schützen, zu erkranken. Viele Erkrankungen beeinträchtigen leider die Lebensqualität. Dafür gibt es die medizinische Rehabilitation, die aus dem Lateinischen übersetzt "wiederherstellen" bedeutet.
  • Da die Rentenversicherung möchte, dass sie viele Beitragszahler behält, möchte sie auch als Kostenträger, dass Sie wiederhergestellt werden, damit Sie auch wieder arbeiten können. Zumindest möchte sie dafür sorgen, dass es keine Verschlechterung gibt.
  • Ist eine Erwerbsfähigkeit sozusagen gefährdet, trudeln bei den Kostenträgern einige Reha-Anträge ein. Um eine medizinische Reha beantragen zu können, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig. Haben Sie beispielsweise noch nie in die Rentenversicherung eingezahlt, können Sie den Antrag bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
  • Egal, wo Sie nun den Antrag gestellt haben, meist dauert die Bearbeitung ziemlich lange. Woran kann das liegen? Im Grunde ist es ganz einfach. Denn der jeweilige Kostenträger ist von Ihren Ärzten abhängig, die zügig alle medizinischen Unterlagen an den Kostenträger schickt. Dies dauert aber manchmal ziemlich lange. Liegt nichts vor, kann auch nichts entschieden beziehungsweise bearbeitet werden.

Sprechen Sie deshalb mit Ihrem zuständigen Arzt oder auch mit dem Betriebsarzt (Arbeitgeber), der Ihnen bei der Antragstellung behilflich sein kann.

So gehen Sie bei der Antragstellung vor

  • Viele Menschen sind alleine schon aufgrund ihrer Erkrankung mit den Reha-Anträgen oder sonstigen Anträgen überfordert. Ist dies auch bei Ihnen so, holen Sie sich Hilfe.
  • Das können Sie entweder beim Sozialverband Deutschland (SOVD) oder beim VdK (Verband der Kriegsgeschädigten). Beide Verbände helfen Ihnen bei der Antragstellung. Auch Ihre Ärzte können von dort aus angeschrieben werden, damit vor der Antragstellung die Unterlagen gleich mitgeliefert werden können. Ebenfalls legen die Verbände gleich Widerspruch ein, wenn Reha-Anträge abgelehnt werden.
  • Ansonsten sprechen Sie Ihre Krankenkasse an und lassen sich die Formulare geben oder gehen Sie ins Internet - Deutsche Rentenversicherung - und laden Sie sich den Antrag herunter. Füllen Sie diesen so weit aus, wie Sie es können, und legen Sie alle Befundberichte, Gutachten und Co. dem Antrag bei.
  • Ihr Arzt muss auch noch etwas ausfüllen, das er direkt an den Kostenträger weiterleiten muss und auch wird. Damit es auch zügig weitergeht, treten Sie ihm ruhig ein bisschen auf die Füße.
  • Meist erhalten Sie bei einer Zusage eine dreiwöchige Reha. Vor Ort wird entschieden, ob diese Zeit verlängert wird. Das machen Sie zusammen mit dem Arzt.

Die Krankenkassen und auch die Deutsche Rentenversicherung helfen Ihnen ebenso gerne beim Ausfüllen des Antrages.

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