Was Sie benötigen:
  • Fallbeispiele
  • Freiberuflereinnahmen
  • Freiberuflerausgaben
  • Kenntnisse im Steuerrecht
  • Buchhaltungskenntnisse
  • Kennzahlen
  • Kenntnisse über Einnahme-Überschuss-Rechnung

Bei Rechnungsbeispiel Betriebsausgaben auflisten

  • Bei jedem Freiberufler fallen für sein Unternehmen Betriebsausgaben an, die in der Buchhaltung Eingang finden müssen.
  • Aufwendungen fallen nicht nur für das Büro (Miete, Reinigung, Internet und Telefon, Betriebshaftpflichtversicherung) an, sondern es kommen noch diverse Posten für Personal, Werbung, Versicherungen, Beiträge an Verbände, Dienstleistungen anderer Anbieter sowie Kosten der Autonutzung oder der öffentlichen Verkehrsmittel hinzu.
  • Den Honorareinnahmen müssen also die aufgelisteten Ausgabenposten gegenübergestellt werden. Erst dann kann ein Bild des tatsächlichen Gewinnes gemacht werden.
  • Als eine freiberufliche Arbeit lassen sich z. B. die Berufsfelder von Architekten, Alten- und Krankenpfleger, Ärzte, Zahnärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, EDV-Berater oder Hebammen und Masseure vorstellen, um nur eine kleine Gruppe zu nennen.

Freiberufler haben noch private Ausgaben zu verzeichnen

  • Zu den reinen betrieblichen Aufwendungen kommen für Freiberufler noch private Kosten wie die Ausgaben für die Kranken- und Rentenversicherung sowie Zahlungen in eine Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung hinzu.
  • Eventuelle Kursgebühren für eine Aus- und Weiterbildung müssen in diesem Kalkulationsrahmen ebenfalls mitberücksichtigt werden.
  • Diese Kosten müssen irgendwie erwirtschaftet werden und trotzdem sollte sich noch ein Gewinn ermitteln lassen.
  • Für die Kalkulation der künftigen Honorarberechnung muss ein realistisches Rechnungsbeispiel Anwendung finden. Wer sich diese Arbeit nicht zutraut, sollte einen Fachmann damit beauftragen.

Vorteile der freiberuflichen Erwerbstätigkeit

  • Die Jobs, die als freiberufliche Tätigkeit ausgeübt werden können, haben meist den Vorteil, dass sie nicht verpflichtet sind, Mitglied einer IHK zu werden oder die Auflage zur Eintragung ins Handelsregister haben.
  • Auch müssen Freiberufler nicht die doppelte Buchführung anwenden. Da bei dieser Berufsgruppe das sogenannte Zu- und Abflussprinzip gilt, muss von den Inhabern die Umsatzsteuer erst nach Geldeingang (Honorarerhalt) an das Finanzamt abgeführt werden.
  • Diese „Katalogberufe“ haben auch den Vorteil, dass sich durch eine einfache Einnahme-Überschussrechnung viel Zeit für eine aufwendige Buchhaltung einsparen lässt. Dennoch müssen sich freiberuflich Tätige in der Regel beim zuständigen Finanzamt anmelden und sind gleichzeitig zur Einkommensteuer verpflichtet. Ob daraus sich Zahlungen an die Finanzbehörde ergeben, entscheidet letztendlich die Höhe des Gewinns.
  • Bei der Kalkulation monatlicher Belastungen darf nicht vergessen werden, die jährlich anfallenden Kosten auf einen monatlichen Anteil umzurechnen und in die Rechnung mit aufzunehmen. Denn nur so kann eine reelle Kostenrechnung aufgestellt werden.
  • Für eine längerfristige Gesamtplanung sollten Sie sich als Freiberufler einen Überblick über alle Kosten verschaffen und gleichzeitig noch an Rücklagenbildung denken. Werden elektronische Geräte wie Laptop etc. defekt, müssen kurzfristig liquide Mittel für Neuanschaffungen eingesetzt werden können.          

    Ein ehrliches, realitätsnahes Rechnungsbeispiel für Selbstständige und Tätigkeiten auf freiberuflichem Sektor garantiert, dass auch zukünftig effektive Marketingmaßnahmen für eine Gewinnmaximierung eingesetzt werden können. Das sollte Ihr Ziel sein!