Was Sie benötigen:
  • Terrassenplatten aus Beton oder Naturstein
  • Richtschnur
  • Spaten und Schaufel
  • gegebenenfalls einen Mini-Bagger
  • eine Rüttelplatte
  • grober Splitt
  • Fugenmaterial
  • Abstandshalter

Ob Natur- oder Betonsteinplatten - beide Varianten haben ihre Vorteile.

So können Sie Platten legen

Platten aus Beton lassen sich aufgrund ihrer Gleichmäßigkeit meist problemlos verlegen. Beim Legen von Natursteinplatten müssen Sie die Unebenheiten berücksichtigen. Die folgende Anleitung gibt Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Arbeitsschritte:

  1. Der Terrassenbau beginnt mit der Planung: Wo genau soll Ihre Terrasse entstehen? Wie groß soll sie werden und wie viel Geld steht Ihnen für Ihr Bauvorhaben zur Verfügung? Planen Sie großzügig - über eine zu kleine Terrasse würden Sie sich im nächsten Sommer bestimmt ärgern. Die ideale Größe liegt bei 25 Quadratmetern und mehr.
  2. Stecken Sie den Platz ab, auf dem Ihre Terrasse entstehen soll. Verwenden Sie Richtschnüre. Anschließend müssen Sie die abgesteckte Fläche 50 bis 60 Zentimeter tief ausschachten und danach (mithilfe einer Rüttelplatte) verdichten. Das ist wichtig, denn nur so entsteht eine ebenmäßige Fläche.
  3. Denken Sie daran, dass Ihre Terrasse ein Gefälle von zwei bis vier Prozent haben muss, damit sich dort später kein Regenwasser ansammeln kann. Das Gefälle muss immer vom Haus weg verlaufen. Damit nichts schief geht, muss schon der Untergrund über diese Neigung verfügen.
  4. Nun sollten Sie Ihre Terrasse begrenzen. So verhindern Sie, dass die Platten, die Sie verlegen, seitlich wegrutschen, können. Als Begrenzung eignet sich eine in Beton gesetzte Pflasterschnur - Sie können natürlich auch einen Bord benutzen. Achten Sie darauf, dass die Höhe der seitlichen Begrenzung, der Höhe Ihrer späteren Terrasse entsprechen muss.

Eine einfache Anleitung zum Verfugen

Nach dem Verlegen müssen Sie die Terrassenplatten nur noch verfugen. Benutzen Sie dazu Sand oder eine spezielle Fertig-Fugenmasse - die Sie nach der jeweilige Anleitung des gewählten Produktes - auftragen müssen.

  1. Weiter geht es: Nun müssen Sie die Tragschicht - diese Schicht besteht aus grobem Splitt - auf eine Höhe von rund 30 Zentimetern aufbringen. Ziehen Sie die Schicht mit einem Brett glatt. Es folgt die Ausgleichs- beziehungsweise die Bettungsschicht. Diese Schicht, die aus gebrochenem Stein besteht, sollte rund fünf Zentimeter dick sein.
  2. Geschafft! Nun können Sie Ihre Platten verlegen. Die abgezogene Fläche dürfen Sie nicht mehr betreten - beginnen Sie mit dem Verlegen der Platten am Rand und arbeiten Sie sich dann vorsichtig vor. Betten Sie die Platten in die Ausgleichsschicht ein und klopfen Sie diese mithilfe eines Gummihammers fest. 
  3. Achten Sie auf die Abstände zwischen den einzelnen Platten - verwenden Sie Abstandshalter, um gleichmäßige Fugen zu erhalten. Zum Schluss müssen Sie nur noch verfugen - das Fugenmaterial sollte trocken sein. Verwenden Sie zum Beispiel Gesteinsmehl, (Quarz-) Sand oder ein speziell zum Verfugen geeignetes Granulat.
  4. Sie können auch eine Fertig-Fugenmasse verwenden. Fragen Sie einen Fachmann - denn eine ordentliche und fachgerechte Verfugung ist wichtig für die Stabilität und die Haltbarkeit Ihrer Terrasse.

Sollten Sie Natursteinplatten verlegen, so müssen diese vor dem Verfugen auf eine Höhe gebracht werden.