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Pickel am Ohr - ausdrücken oder nicht?

Ein Pickel am Ohr ist oftmals ziemlich druckempfindlich und schmerzhaft. Was Sie in einem solchen Fall machen können, erfahren Sie hier.

Pickel am Ohr können unangenehm sein.
Pickel am Ohr können unangenehm sein. © A. Reinkober / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Kosmetikstäbchen
  • Teebaumöl

Umgang mit dem Pickel am Ohr

  • Gerade in der Region am Ohr und um das Ohr herum kann ein Pickel äußerst schmerzempfindlich werden und beispielsweise nachts beim seitlichen Liegen am Kopf drücken. Dennoch sollten Sie lieber die Finger von ihm lassen und nicht an dem Pickel herumquetschen. Die Entzündung könnte sich andernfalls ausbreiten und so noch auffälliger und schmerzhafter werden.
  • Vermeiden Sie auch insgesamt Berührungen der betroffenen Stelle. Auf diese Weise könnte die Entzündung gereizt werden und sich somit noch länger hinziehen.
  • Nach einigen Tagen wird der Pickel am Ohr von selbst verschwinden. Es heißt somit: Abwarten.
  • Dennoch können Sie das Abklingen beschleunigen und eine Heilung unterstützen. Mithilfe eines Kosmetikstäbchens tupfen Sie hierfür den Pickel am Ohr mehrmals am Tag mit etwas Teebaumöl ab. Dieses sorgt dafür, dass die Stelle desinfiziert und ausgetrocknet wird.

Vorsicht beim Pickel am Ohr

  • Achten Sie unbedingt darauf, dass weder das Teebaumöl noch andere desinfizierende Mittel, die Sie eventuell anwenden, in Ihr Innenohr und Ihren Gehörgang gelangen. Das könnte zu wesentlich schmerzhafteren Entzündungen und gefährlicheren Reizungen führen. Geschieht dies aber dennoch einmal aus Versehen, sollten Sie sich im Zweifel immer direkt an einen Allgemeinmediziner wenden.
  • Wenn Sie bei sich einen Pickel direkt im Innenohr bemerken, dürfen Sie diesen unter keinen Umständen selbst behandeln. Warten Sie ab, ob die betroffene Stelle von alleine verschwindet. Wenn sie innerhalb von zwei Wochen nicht deutlich abgeklungen ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und das Problem schildern.
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