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Pickel im Ohr - so werden Sie ihn los

Pubertätsakne kennt jeder. Doch auch nach der Pubertät treten Pickel an den unangenehmsten Stellen auf: in der Nase, im Nacken, im Ohr. Um gegen Pickel im Ohr vorzubeugen, beziehen Sie am besten die betroffenen Partien in die tägliche Gesichtspflege mit ein: mit einem Reinigungsgel waschen und mit einem Gesichtswasser und Wattepad nachreiben. Wichtig sind Produkte, die auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind.

Bei hartnäckigen Pickeln im Ohr, am besten den Arzt nachschauen lassen.
Bei hartnäckigen Pickeln im Ohr, am besten den Arzt nachschauen lassen.

Was Sie benötigen:

  • Wattestäbchen
  • Teebaumöl
  • Gesichtswasser mit Alkohol
  1. Um den Pickel im Ohr zu behandeln, geben Sie Gesichtswasser auf ein Wattestäbchen und reinigen Sie die entsprechende Stelle. Sind größere Flächen betroffen, können Sie auch ein Wattepad verwenden. Wichtig: nie Wattestäbchen oder andere spitze Gegenstände (Pinzette) in den Gehörgang einführen! Sollte sich der Pickel im Gehörgang, also nicht an der Ohrmuschel befinden, manipulieren Sie bitte unter keinen Umständen daran herum! Wenden Sie sich an einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Hautarzt.
  2. Das Gesichtswasser auf dem Ohr kurz einwirken lassen. Die Stelle ist durch den Alkohol desinfiziert. Dieser sorgt auch dafür, dass der Pickel ausgetrocknet wird.
  3. Jetzt tragen Sie das Teebaumöl ebenfalls mit Wattestäbchen oder –pad vorsichtig auf. Teebaumöl ist ein Naturprodukt und mindert die Entzündung im Ohr. Günstig bekommt man es in Drogeriemärkten. „Melaleuca alternifolia“, wie Teebaumöl auch genannt wird,  wirkt leicht schmerzlindernd und antibakteriell. Wer den Geruch unangenehm findet, kann erneut Gesichtswasser nehmen oder das Teebaumöl über Nacht einwirken lassen, so bleiben Arbeitskollegen etc. verschont. Meistens gewöhnt sich die Nase schnell an den strengen Geruch und der Pickel im Ohr ist bald verschwunden.
  4. Diesen Vorgang können Sie so oft wiederholen, wie Sie wollen und der Pickel im Ohr verschwunden ist. Durch mehrmaliges Auftragen wird der Vorgang der Desinfektion und Austrocknung beschleunigt. Sollte Ihre Haut allerdings auf Gesichtswasser oder Teebaumöl empfindlich reagieren, also sich röten, schuppen oder jucken, beenden Sie sofort die Anwendung und suchen einen Hautarzt auf.

Achtung: Pickel im Ohr sollten Sie unter keinen Umständen selbst ausdrücken! Im schlimmsten Fall können sich die Bakterien, die für den Pickel verantwortlich sind, über die Blutbahn ausbreiten und zu einer Gehirnhautentzündung, einer Meningitis führen! Am besten wie oben beschrieben schonend austrocknen lassen. Sollte der Pickel sehr schmerzhaft sein, oder sich nach spätestens einer Woche nicht gebessert haben, suchen Sie einen Hautarzt oder eine Kosmetikerin auf, die Ihnen die Pustel im Ohr fachmännisch entfernen können.

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