Was Sie benötigen:
  • feinen Pinsel
  • Druckluft (z. B. aus der Dose)
  • evtl. Wärmeleitpaste oder neuer Lüfter

Wenn der PC-Lüfter verstopft ist

  • Die häufigste Ursache für einen zu lauten PC-Lüfter ist Staub. Dieser setzt sich zwischen den Lamellen oder hinter dem Ventilator auf den PC-Bauteilen ab.
  • Hierdurch kann die Luft nicht mehr so leicht an die zu kühlenden Komponenten gelangen. Der Lüfter muss schon bei geringsten Aufgaben auf Hochleistung schalten, damit die PC-Temperatur nicht zu stark ansteigt.
  • Finden Sie zuerst heraus, welcher PC-Lüfter das Problem macht. Es gibt einen großen Lüfter am Netzteil und weitere kleinere Lüfter, die am Prozessor und je nach Modell auch an anderen Karten angebracht sind.
  • Indem Sie den Lüfter kurz mit der Hand stoppen, hören Sie, ob dieser Ventilator die Ursache der Lautstärke ist.
  • Bauen Sie den Rechner so weit auseinander, dass Sie den PC-Lüfter reinigen können. Vermeiden Sie es, den eingebauten Lüfter mit dem Staubsauger anzutreiben. In diesem Fall läuft der Ventilator in die falsche Richtung, was zu Problemen führen kann.
  • Benutzen Sie besser einen feinen Pinsel und gut dosierte Druckluft, um den Staub aus Ihrem Rechner zu vertreiben. Nach dieser Aktion könnte der PC-Lüfter schon wieder ein gutes Stück leiser sein.

Wenn die Lautstärke des Lüfters anhält

  • Bei einem Laptop funktioniert die Luftkühlung schlechter als bei einem Desktop-PC. Aus diesem Grund ist hier an wichtigen Stellen Wärmeleitpaste angebracht, die die Temperaturen besser ableiten soll.
  • Prüfen Sie, ob diese Paste noch in ausreichender Menge vorhanden ist, und erneuern Sie sie gegebenenfalls. Wenn der Rechner kühler ist, kann der PC-Lüfter langsamer und damit leiser laufen.
  • Manchmal ist der Lüfter aber auch bei normalen Temperaturen sehr laut. In diesem Fall ist möglicherweise das Lager defekt. In diesem Fall ist ein Austausch des Bauteils notwendig.
  • Vielleicht verlangen Sie Ihrem PC aber auch etwas zu viel ab. Bei einer hohen Prozessorleistung muss der Lüfter sozusagen Überstunden schieben, damit nichts durchbrennt. Eine zusätzliche Lüftung oder eine erhöhte Rechnerleistung kann dann Abhilfe schaffen.