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Nachtspeicherheizung - Bedienungsanleitung und worauf Sie achten sollten

Eine Nachtspeicherheizung hat Vorteile und Nachteile, wenn Sie jedoch die Bedienungsanleitung beachten und danach vorgehen, können die Vorteile überwiegen. Dazu sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Nachtspeicheröfen kann man gut einstellen.
Nachtspeicheröfen kann man gut einstellen.

Was Sie benötigen:

  • Nachtspeicheröfen
  • Außenthermometer
  • Wettervorhersage
  • Erfahrungswerte

Ihre Nachtspeicherheizung müssen Sie erst „kennenlernen“

  • Ihre Nachtspeicherheizung hat Vorteile und Nachteile, allerdings müssen Sie diese erst einmal kennenlernen. Prinzipiell ist es eine saubere Art der Heizung, wenn Sie mit Strom heizen, der Nachteil ist natürlich, dass diese Energie erst einmal gewonnen werden muss, was dann nicht mehr so sauber ist.
  • Strom ist insofern problematisch, weil Sie an die Preise gebunden und abhängig sind vom Markt, der sich schnell wandeln kann und die Preise in die Höhe treibt.
  • Sie müssen sich also immer über den günstigsten Anbieter informieren, das kostet Zeit und Sie müssen sich darum kümmern.
  • Sie werden danach auch einige Zeit benötigen, bis Sie die Bedienungsanleitung für Ihre Heizung richtig anwenden können, denn die Heizungen haben den Nachteil, dass sie immer „nachlaufen“, d. h., Sie sollten immer den aktuellen Wetterbericht hören, um etwas über die kommenden Temperaturen zu erfahren. Darauf können Sie dann Ihr Heizverhalten abstimmen, denn die Öfen reagieren oft unterschiedlich schnell - je nach Größe.

So wenden Sie die Bedienungsanleitung richtig an

  • Die Nachtspeicherheizungen haben ein Einstellrad am Ofen selbst, dort können Sie mithilfe der Bedienungsanleitung einstellen, wie stark der Ofen sich aufladen soll; meist sind das Zahlen oder eine Linie, die dicker wird. Die Öfen laden sich immer nachts auf, denn zu der Zeit wird der billigere Nachtstrom genutzt.
  • Sie haben eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der Temperatur mittels eines Einstellrades an der Wand: Dort können Sie den Ofen ansteuern und festlegen, wie stark er die gespeicherte Wärme abgeben soll. Ab einer bestimmten Einstellung kommt auch noch ein Gebläse hinzu für ein kurzes, schnelles Aufheizen eines Raumes. Beachten Sie dabei aber, dass dies viel Strom benötigt.
  • Außen gibt es bei den Öfen Fühler, die - je nach Außentemperatur - den Ofen veranlassen, sich mehr oder weniger aufzuladen. Hier liegt in der Übergangszeit das Problem, dass die Fühler die warme Temperatur am Tag gemessen haben, aber es nachts die ersten Nachtfröste geben kann. Wenn es beständig sehr kalt ist, heizen die Öfen sehr gut.
  • Es ist auch etwas ungünstig, wenn die Öfen weiterheizen, bis zu drei Tagen, wenn es gar nicht mehr nötig ist; deshalb sollten Sie die Wettervorhersagen genau anhören. Wenn für die kommenden Tage Wärme angesagt ist, können Sie die Öfen schon ausschalten, obwohl es noch kühl ist, denn sie heizen nach.
  • Eine besondere Wetterlage in manchen Regionen ist der Föhn. Hierbei ist es schwierig, die Öfen richtig heizen zu lassen, denn es wird eventuell ein paar Stunden sehr warm und die Öfen heizen noch zusätzlich.
  • Im Sommer sollten Sie die Sicherungen herausnehmen, denn vor allem ältere Öfen ziehen immer noch ein bisschen Strom, auch wenn sie abgeschaltet sind.
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