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Nachträgliche Trittschalldämmung einbauen - das sollten Sie beachten

Gerade in Altbauten gibt es sehr häufig das Problem, dass Sie in der unteren Etage genau hören können, wenn sich über Ihnen jemand bewegt. Ob Sie auch eine nachträgliche Trittschalldämmung einbauen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bereits beim Boden verlegen Trittschalldämmung beachten.
Bereits beim Boden verlegen Trittschalldämmung beachten. © Rainer Sturm / Pixelio

Eine nachträgliche Trittschalldämmung: das sollten Sie wissen

Es ist auf Dauer wirklich sehr störend, wenn über Ihnen durch dünne Wände jeder Schritt zu hören ist. Das stellt sich früher oder später die Frage, ob Sie nicht vielleicht etwas dagegen tun können. Der nachträgliche Einbau einer Trittschalldämmung könnte die Lösung sein, oder doch nicht? Das sollten Sie beachten:

  • In einem Mehrfamilienhaus, in dem Sie die untere Etage bewohnen, also auf Ihrem "Kopf herumgetreten" wird, können Sie selbst nur sehr wenig aktiv werden. Bei hohen Decken könnten Sie auf die Idee kommen, dass vielleicht das Dämmen Ihrer Decke Abhilfe schafft - da sich der Schall aber vom Fußboden aus auch auf die anderen Wände überträgt, ist das aus Kosten-Nutzen Sicht nicht realisierbar.
  • Wirklich etwas tun können nur die Bewohner über Ihnen. Aber auch das ist nicht einfach. Eine wirklich wirksame Methode wäre es, den kompletten Boden zu entfernen und auf dem Untergrund Dämmatten einzubringen. Auch die Ränder an den Wänden sollten noch mit Dämmstreifen versehen werden, da der Trittschall sonst über die seitlichen Wände abgeleitet wird. Darauf wird dann der Fließestrich aufgebracht und zum Schluss der gewünschte Bodenbelag.
  • Erheblich einfacher und kostengünstiger ist es, wenn Ihr Nachbar schwere Teppiche verwendet. Eine ungemein hellhörige Wohnung wird nicht auf einmal ohne jedes Laufgeräusch auskommen, aber es ist eine wirksame Trittschalldämmung, wenn man den Aufwand und die Kosten mit einer kompletten nachträglichen Trittschalldämmung vergleicht.

Dadurch kann eine Übertragung des Trittschalls begünstigt werden

Der Bodenbelag ist eine wichtige, aber nicht die einzige Begründung, wenn es um Hellhörige Wohnungen geht. Es gibt auch noch ein paar wenige andere Bereiche, auf die Sie einen Blick werfen sollten:

  • Gerade bei Altbauten sind oft in den Wänden noch Kamine zu finden, die noch öfter nicht mehr in Betrieb sind. Trotz allem sind diese in der Regel nicht fachmännisch verschlossen. Neben kalter Luft kann sich durch die Kaminschächte auch jedes Geräusch wunderbar im Haus ausbreiten. Hier hilft ein Fachmann, in dem die Kaminschächte ausgemauert werden.
  • Bereits beim Hausbau sollte darauf geachtet werden, dass die verlegten Trittschallmatten nicht zu dünn sind. Wenn Sie hier aus Kostengründen die günstigere Variante wählen ist es nicht auszuschließen, dass Sie diese Wahl später wieder bereuen werden.
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