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Nachtdienst - das sollten Sie beachten

Sie sind neu zum Nachtdienst eingeteilt worden und wissen nicht, worauf Sie achten müssen. Im Folgenden erhalten Sie hilfreiche Hinweise zu diesem Schichtdienst.

Im Nachtdienst arbeiten, ist anstrengend.
Im Nachtdienst arbeiten, ist anstrengend.

Nachtdienst als besondere Belastung

  • Wer im Nachtdienst arbeitet, ist einer besonderen Belastung ausgesetzt. Dieser Dienst dauert von 23 Uhr bis 6 Uhr. Sie gelten allerdings nur als Nachtarbeiter, wenn Sie mindestens 2 Stunden pro Nacht berufstätig sind.
  • Die Nachtschicht selbst darf nicht länger als zehn Stunden dauern, wobei Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin deutlich unter dieser Zeit liegen.
  • Wie viele Nächte Sie am Stück arbeiten dürfen, hängt davon ab, wie Ihr Freizeitausgleich gestaltet ist. Wenn Sie also sechs Nächte hintereinander weg arbeiten, muss gewährleistet sein, dass Sie nach diesem Schichtmarathon ein bis zwei Tage freihaben und sich so von den Strapazen des Nachtdienstes erholen können. Gerade, wenn Sie nachts arbeiten, sind Sie einer besonderen Belastung ausgesetzt. Ihr Körper muss in einer Zeit schwer aktiv sein, in der er eigentlich auf Ausruhen eingestellt ist. Ihr Arbeitgeber darf Sie auf keinem Fall sofort nach dem Nachtdienst wieder zur Arbeit einteilen.
  • Viele Menschen arbeiten gern im Nachtdienst, da hier Zuschläge für die Belastung in Form von freien Tagen oder Geld gezahlt werden.

Erholung vor und nach dem Nachtdienst

  • Einigen Menschen fällt es schwer, nach der Nachtschicht zur Ruhe zu kommen. Das helle Tageslicht signalisiert dem Körper, dass er wach sein muss. Da Sie aber dringend Erholung benötigen, sollten Sie das Zimmer abdunkeln, das Telefon herausziehen und die Klingel abstellen.
  • Notfalls können Sie auch noch zu Ohropax und Augenbrille greifen, um das Tageslicht und die Tagesgeräusche auszublenden.
  • Gewöhnen Sie sich einen Rhythmus in Ihrem Alltag an, der es Ihnen erleichtert, mit der Umstellung vom Tag- auf den Nachtdienst umzugehen.
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