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Monologe vorsprechen - Tipps für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule

Wer Schauspieler werden will, hat es nicht leicht. Um an einer guten Schule aufgenommen zu werden, sind oft unzählige Vorsprechen nötig. Die Monologe hierfür gut vorzubereiten, kann eine große Hilfe sein.

Trauen Sie sich auf die Bühne.
Trauen Sie sich auf die Bühne.

Arbeit an den Monologen für ein erfolgreiches Vorsprechen

  • Suchen Sie Monologe aus, die zu Ihnen passen, die Ihnen etwas sagen. Dann ist es leichter, sie authentisch zu interpretieren. Es gibt spezielle Literatur mit einer Auswahl an Texten, die sich gut zum Vorsprechen eignen.
  • Analysieren Sie zunächst den Text. Sprechen Sie ihn einige Male. Versuchen Sie vor allem, herauszufinden, in welcher Gefühlslage die zu verkörpernde Person wohl in jedem Moment des Textabschnitts befindet. Welche Absichten hat sie, was steht "zwischen den Zeilen"?
  • Wenn Sie den Text des Monologes sicher beherrschen, sprechen Sie ihn einige Male ganz neutral. Versuchen Sie, alle Schauspielerei zu unterbinden und authentisch zu sein. Das ist Ihre Basis.
  • Darauf bauen Sie nun Ihre Interpretation auf. Achten Sie darauf, bei allem künstlerischen und emotionalen Ausdruck nicht zu übertreiben, sodass es nicht aufgesetzt wirkt. Hier ist weniger meist mehr.

Tipps für ein gelungenes Vorsprechen an der Schauspielschule

Wenn Sie mit der Interpretation der Monologe zufrieden sind, ist das Größte, noch zu überwindende Hindernis, vermutlich die Nervosität während des Vorsprechens.

  • Machen Sie, bevor Sie an der Reihe sind, einige Aufwärmübungen für die Stimme und den ganzen Körper. Versuchen Sie, sich zu erden, indem Sie die Aufmerksamkeit auf den Körper und die Atmung richten. 
  • Während Sie die Monologe vorsprechen, achten Sie darauf, dass Sie langsam und deutlich sprechen. Bei Nervosität spricht man im Allgemeinen schneller als sonst - versuchen Sie, dies zu vermeiden.
  • Wenn Sie merken, dass Ihnen die Situation - und damit der Text - bald entgleiten wird, bauen Sie an einer günstigen Stelle eine kurze Pause ein, atmen Sie kurz tief durch.
  • Bei Blackouts kann es helfen, sich an etwas zu erinnern, das man sicher weiß, wie z. B. das Geburtsdatum der Mutter. Dieser kleine Trick hilft dem Gehirn oft schnell auf die Sprünge.
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