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Menschen lesen - so deuten Sie Gesten und Augenbewegungen

Wenn Sie wüssten, was in anderen Menschen vorgeht, wäre vieles leichter. Genau das können Sie jedoch schon durch einfaches Beobachten im Gesicht des anderen erfahren. Lesen Sie in den Augen und Gesten Ihres Gegenübers, welche Gefühle es gerade hat.

Ein Lächeln ist nicht immer als ein freundliches Lächeln gemeint.
Ein Lächeln ist nicht immer als ein freundliches Lächeln gemeint.

Gestiken mit Händen und Armen deuten - Hinweise

  • Schauen Sie sich zuerst die Körperhaltung des Menschen, den Sie lesen wollen, genau an. Verhält er sich offen, die Arme hängen locker neben dem Körper oder liegen im Sitzen auf der Armlehne, so ist er entspannt und zeigt Ihnen seine Bereitschaft, offen und ehrlich mit Ihnen zu kommunizieren. Positiv ist auch, wenn Ihr Gesprächspartner seine Hände offen zeigt.
  • Verschränkt er seine Arme vor dem Körper, geht er in Abwehrhaltung. Er möchte sich nicht vor Ihnen offenbaren, ist erst einmal zurückhaltend. Hier sollten Sie ihn nicht bedrängen und versuchen selber locker zu bleiben. Nutzt das nichts, können Sie auch versuchen selber für eine Weile in eine Abwehrhaltung zu gehen und sich dann wieder öffnen. Oftmals zieht dann die andere Person mit und öffnet sich mit Ihnen.
  • Kratzt sich Ihr Gegenüber häufig am Kopf, kann das auf Unsicherheit und Ratlosigkeit hinweisen.
  • Vor dem Körper gefaltete Hände weisen auf Selbstsicherheit und Überlegenheit hin. Seien Sie vorsichtig und lassen Sie sich nicht beeindrucken.
  • Das Reiben des Kinns kann ein Zeichen für Zufriedenheit oder auch Nachdenklichkeit sein.
  • Stützt ihr Gesprächspartner den Kopf auf die Hände oder spielt er unentwegt mit seinen Fingern, sollten Sie das Thema wechseln, denn es kann Ihnen signalisieren, dass ihn das Thema langweilt.

Das Lesen der Augen eines Menschen

Lesen Sie die Augenbewegungen des Menschen besonders genau. Sicher haben Sie schon gehört, dass sie der Spiegel der Seele sind.

  • Kein momentanes Interesse an einem Gespräch liegt dann vor, wenn das Gegenüber seinen Blick senkt oder sich Ihnen erst gar nicht zuwendet. Hier sollten Sie keine weitere Annäherung versuchen, zumindest vorerst nicht.
  • Hat der andere einen suchenden Blick, gehen die Augen rastlos hin und her oder immer wieder auf den Boden, blinzelt er häufig, so zeigt das große Unsicherheit. Er versucht möglicherweise, etwas zu verbergen. Im schlimmsten Falle versucht er auch, Sie zu provozieren oder zu hintergehen.
  • Schaut der andere Sie schräg an, signalisiert das in der Regel Abwertung und Abneigung. Hier sollten Sie besser einen Bogen machen.
  • Ziehen sich die Augenbrauen des anderen kurz nach oben, wenn Sie sich sehen, so zeigt das Ihnen eine vorhandene Sympathie. Ihr Gegenüber freut sich über den Kontakt zu Ihnen, die Karten liegen gut für Sie.
  • Zeigen die Brauen im Gegensatz dazu keine Reaktion, so besteht nur geringes bis gar kein Interesse an Ihnen oder einem Gespräch.

Was Ihnen der Mund des Gegenübers verraten kann

  • Wir alle kennen wohl besonders gut die nach unten gezogenen Mundwinkel, meist in Kombination mit zusammengepressten Lippen. Dies ist ein Zeichen der Unzufriedenheit, häufig auch Verbitterung. Es gibt nicht viel zu lachen im Leben der Person. Versuchen Sie Ihr Glück und schenken Sie ein Lächeln.
  • Fällt Ihrem Gesprächspartner das Lächeln schwer, bemüht er sich dennoch darum, kann das darauf hindeuten, dass er unsicher, überheblich oder ironisch eingestellt ist. Möglicherweise ist er aber auch unkonzentriert und sorgt sich um etwas. Das können Sie an den Augen erkennen. Wirken Sie abwesend nachdenklich oder gar traurig, fragen Sie vorsichtig nach, ob er Sorgen hat und diese mit Ihnen teilen möchte. Geht er in Abwehrhaltung, entschuldigen Sie sich höflich und ziehen Sie sich zurück.
  • Jemand der permanent und monoton lächelt, wirkt hingegen selbstzufrieden und überheblich. Ihn von einer anderen Meinung als seiner eigenen zu überzeugen, das könnte schwierig werden.
  • Zieht Ihr Gegenüber öfters einen einzigen Mundwinkel nach oben, zeigt das ein Überlegenheitsgefühl sowie eine arrogante Einstellung. Nicht unbedingt ein angenehmer Gesprächspartner.
  • Ist das Lächeln oder Lachen übertrieben, in Begleitung eines weit geöffneten Mundes, sodass Sie eventuell ein wenig Angst bekommen aufgefressen zu werden, so zeigt das eine oberflächliche Art, die Freundlichkeit ist meist aufgesetzt und nicht ehrlich.
  •  Echtes Lachen und Fröhlichkeit erkennen Sie erstens an der Spontaneität und zweitens am Gesichtsausdruck. Beim ehrlichen Lachen lacht das ganze Gesicht mit, die Wangen ziehen sich nach oben, die Augen bekommen Fältchen und Sie bekommen das Gefühl mitlachen zu müssen. Sie haben einen Volltreffer gelandet.
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