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Mähdrescher-Führerschein - Hinweise

Sie möchten in den Semesterferien oder als Saisonarbeitskraft den Mähdrescher-Führerschein machen. Gibt es ihn überhaupt? Speziell für diese Maschinen gibt es keine Fahrausbildung. Vielmehr zählt Führerscheinklasse L für alle selbstfahrenden Arbeitsmaschinen mit einer Geschwindigkeit bis zu 25 km/h mit Anhänger.

Arbeitsmaschinen bis zu 25 km/h dürfen Sie mit Klasse B fahren.
Arbeitsmaschinen bis zu 25 km/h dürfen Sie mit Klasse B fahren.

Was Sie benötigen:

  • biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Führerschein Klasse L für Arbeitsmaschinen

  • Sie sind Saisonarbeiter oder Student und möchten gern den Führerschein für einen Mähdrescher machen. Schließlich erhöhen sich so die Chancen auf einen Job und einem besseren Tätigkeitsbereich. Doch brauchen Sie wirklich diese Fahrerlaubnis oder gibt es Lücken?
  • Sofern Sie im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B sind, besitzen Sie automatisch auch die Fahrerlaubnis Klasse L. Schließlich erhöhen sich so die Chancen auf einen Job und einem besseren Tätigkeitsbereich. Dies ist erst seit dem 30.06.2012 möglich. Vorher musste die Klasse L zusätzlich erworben werden. Allerdings müssen Besitzer des "alten" Führerscheins Ihre Fahrerlaubnis gegen eine neue umtauschen, um Klasse L zugeteilt zu bekommen.
  • Schließlich erhöhen sich so die Chancen auf einen Job und einem besseren Tätigkeitsbereich. Diese Fahrerlaubnis eignet sich vor für all diejenigen, die hauptberuflich in der Landwirtschaft tätig sind.

Mähdrescher-Fahrerlaubnis machen

  • Sie möchten nun den Führerschein Klasse L machen, um Mähdrescher fahren zu dürfen. Allerdings besitzen Sie noch keine Kfz-Fahrerlaubnis, weil Sie vielleicht erst 16 Jahre alt sind. Dieses Alter müssen Sie haben, um die Fahrerlaubnis Klasse L machen zu dürfen. Sie dürfen zwar mit der Ausbildung ein halbes Jahr früher, also mit 15,5 Jahren beginnen, fahren dürfen Sie aber erst mit 16 Jahren.
  • Die theoretische Prüfung dürfen Sie in diesem Fall ungefähr drei Monate und die praktische Prüfung einen Monat vor Vollendung des 16. Lebensjahres abgelegt werden. Die Dauer der Ausbildung hängt natürlich von Ihren persönlichen Fähigkeiten ab. Grundsätzlich werden für die Ausbildung 12 Doppelstunden Grundtheorie und zwei Doppelstunden zusätzliche Theorie veranschlagt. Eine praktische Ausbildung findet nicht statt.
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