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Maden als Angelköder - so stöbern Sie die Krabbeltiere auf

Maden sind ein gängiger Köder für eigentlich alle Fischarten und viele Angler schwören nicht umsonst auf die kleinen Krabbeltiere. Doch bei Dosenpreisen von 1 bis 2 Euro, die auch nur wenige Tage halten, kann das schnell ins Geld gehen. Eine Alternative zum Kauf kann die Zucht eigener Maden sein. Ebenso lassen sich die Insektenlarven jedoch finden. Allerdings ist der Aufwand stets sehr hoch.

Als Köder eignen sich Maden.
Als Köder eignen sich Maden.

Was Sie benötigen:

  • Fleisch
  • Fisch
  • biologischen Abfall
  • Eimer
  • Sägemehl

Maden schnell auffinden und einsammeln

  • Im Gegensatz zum Auffinden des Tauwurmes, der sich im Misthaufen verborgen hält, werden Sie Maden nur unter einigem Aufwand zu Gesicht bekommen. Der Grund liegt darin, dass Fliegen nur bei warmen Temperaturen ihre Eier auf der Nahrung ablegen. Wenn Sie die Larven sammeln wollen, sollten Sie also dort suchen, wo die Nahrung der Fliegen liegt.
  • Biologischer Müll und Schlachtabfälle, totes Getier und Kuhfladen sind ein steter Sammelpunkt von Fliegen. Ihre Eier lassen sich hier problemlos erkennen. Schon wenige Tage nach ihrer Ablage können Sie die verpuppten Insekten einsammeln. Wenn Sie sich an totes Getier und Kuhfladen nicht herantrauen, so können Sie in der eigenen Biotonne nach den Larven schauen. Auch Hinterhöfe von Fleischereien oder Schlachtbetrieben sind oft ein guter Platz zum Sammeln von Maden.

Angelköder einfach selber züchten

  • Maden lassen sich auch relativ einfach selber züchten. Der Aufwand an sich ist nicht besonders hoch. Sie benötigen dafür lediglich einen kleinen Eimer oder ein ähnliches Gefäß. In dieses bohren Sie knapp über dem Boden kleine Löcher in die Seitenwand. Hängen Sie den Eimer anschließend an einen Balken oder Nagel außerhalb des Hauses - das ist wichtig. Zuvor legen Sie ein Stück Fleisch oder Fisch hinein.
  • Nehmen Sie einen zweiten Eimer, füllen Sie diesen mit etwas Sägemehl und stellen Sie ihn unter den ersten Eimer. Wenn es warm genug ist, werden Sie binnen weniger Tage - häufig reichen einige Stunden bereits aus - eine große Menge an Maden selbst gezüchtet haben. Denn die Larven belagern das Fleisch, fallen aus den Löchern des Eimers heraus und landen weich im Sägemehl.
  • Doch ist hierbei Vorsicht geraten. So einfach es klingt, so unempfindlich sollten Sie gegen extreme Gerüche sein. Denn letztlich ist es das verwesende Fleisch, das die Fliegen anzieht. Dabei kann sich tatsächlich ein schlimmer Gestank entwickeln, den häufig auch die umliegenden Grundstücke noch wahrnehmen. Dieses Problem sollte bei der eigenen Zucht stets bedacht werden.
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