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Luftfeuchtigkeit im Terrarium erhöhen - so geht's

In vielen deutschen Wohnzimmern befindet sich ein Terrarium: Phantasievoll bepflanzt verschönert es den Raum und mit interessanten zu beobachtenden Tieren besetzt macht es besonders viel Freude. Doch ein Terrarium bedeutet auch Arbeit, denn auf die Bedürfnisse von exotischen Terrarientieren muss genau eingegangen werden. So müssen Sie beispielsweise für viele Tiere eine hohe Luftfeuchtigkeit im Terrarium gewährleisten, was nicht immer einfach ist.

Viele im Terrarium gehaltene Tiere benötigen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.
Viele im Terrarium gehaltene Tiere benötigen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.

Bevor Sie beginnen, die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Terrarium zu regulieren, sollten Sie sich genau informieren, welche klimatischen Bedingungen Ihr Terrarienbewohner benötigt. Bei einer nötigen Luftfeuchtigkeit, die über der Feuchtigkeit der normalen Zimmerluft liegt, können folgende Mittel zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium beitragen.

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So erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit in einem Terrarium

  • Einer der günstigsten Wege, die Luftfeuchtigkeit im Terrarium zu erhöhen, ist das Sprühen mit einem Zerstäuber. Befüllen Sie den Wassersprüher regelmäßig mit frischem Wasser und sprühen Sie nach Bedarf mehrmals täglich den gesamten Innenraum des Terrariums ein, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
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  • Der teurere, aber komfortablere Weg zum gleichen Ergebnis, das mit der Sprühflasche erreicht werden kann, ist die Verwendung einer automatischen Beregungsanlage oder eines Verneblers. Diese mitunter recht kostspieligen Anlagen setzen in von Ihnen bestimmten Abständen automatisch feine Wassertröpfchen oder Nebel ab und regulieren damit die Luftfeuchtigkeit im Terrarium.
  • Ein einfacher Trick, der helfen kann die Luftfeuchtigkeit im Terrarium zu erhöhen, ist das Einsetzen von Pflanzen. Zum einen regen diese dazu an, regelmäßig im Terrarium zu gießen und zu sprühen, zum anderen helfen sie, die Feuchtigkeit aus dem Boden in der Luft zu verteilen.
  • Überhaupt hilft es, wenn das Bodensubstrat leicht feucht gehalten wird, indem es regelmäßig bewässert wird. Setzen Sie Ihr Terrarium jedoch nicht unter Wasser, denn Staunässe, die weder von den Pflanzen aufgenommen werden kann noch an die Luft abgegeben wird, muss vermieden werden.
  • Um Wasser aus dem Boden in die Luft zu befördern, kann eine Heizmatte oder ein Heizkabel hilfreich sein. Durch die Erwärmung des Bodengrundes wird auch das darin gespeicherte Wasser angewärmt und verdunstet somit leichter.
  • Ein hübscher und effektiver Weg, die Luftfeuchtigkeit im Terrarium zu erhöhen, ist der Einbau eines Wasserbeckens oder, noch besser, eines Wasserfalls. Achten Sie jedoch dringend auf die Wasserqualität und wechseln Sie das Wasser regelmäßig aus, um die Vermehrung von darin enthaltenen Keimen, die den Tieren in Ihrem Terrarium schaden können, zu vermeiden.
  • Falls trotz all dieser Maßnahmen die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Terrarium noch immer nicht ausreichend hoch ist, ist das Terrarium wahrscheinlich zu stark belüftet. Eine ausreichende Belüftung ist jedoch für jedes Terrarium wichtig, da abgestandene „Stauluft“, die aus Mangel an natürlicher Luftbewegung entsteht, auf Dauer für die Tiere schädlich ist. Belüftungsschlitze sollten Sie also nur mit Bedacht und als letzte Option zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit abdecken und dies nur tun, wenn auch danach noch für ausreichend Luftzirkulation gesorgt ist.
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