Eine Kurzbewerbung per E-Mail kann von den Personalsachbearbeitern oder den Chefs schneller bearbeitet werden. Gerade Firmen, die viel Stellen ausschreiben, legen Wert darauf.

Form und der Inhalt der Kurzbewerbung sind entscheidend

Wenn Sie sich per Kurzbewerbung mittels E-Mail für eine Stelle bewerben, dann sollten Sie dabei ebenso auf eine korrekte Form achten wie bei einem herkömmlichen Bewerbungsschreiben. Hier kommt es ebenso auf eine aussagekräftige wie fehlerfreie Formulierung an. 

  • Fügen Sie der E-Mail Ihrer Kurzbewerbung auf alle Fälle Ihren kompletten Absender mit genauer Anschrift und Ihren Kontaktdaten wie Telefonnummer bei. Gestalten Sie die Mail im Editor wie einen herkömmlichen Bewerbungsbrief. 
  • Im Anhang sollten Sie Ihrem Anschreiben einen aktuellen tabellarischen Lebenslauf und ein aussagekräftiges Foto beifügen. Alle anderen Unterlagen wie Zeugnisse schicken Sie nicht mit. Die reichen Sie dann bei Bedarf nach oder bringen Sie zum Bewerbungsgespräch mit. 
  • Das Anschreiben sollte nicht zu kurz sein und Bezug auf das Angebot nehmen. Im Anschreiben selber gehen Sie auf die geforderten Stellenkriterien ein und beschreiben Ihre persönlichen Referenzen und Fähigkeiten. Sie begründen auch, warum Sie sich bewerben. Erwähnen Sie abschließend, dass Sie gern weitere Unterlagen nachreichen. 
  • Sie sollten bei einer Kurzbewerbung per E-Mail immer eine elektronische Empfangsbestätigung hinzufügen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Bewerbung den Empfänger erreicht hat. 

Kleine Feinheiten bei Ihrer E-Mail-Adresse

  • Senden Sie keine Initiativ-Bewerbung an "info@name-des-unternehmens.com". Stattdessen sollten Sie sich online oder telefonisch über den richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten informieren. Sie können auch nachfragen, ob eine Kurzbewerbung per E-Mail erwünscht ist.
  • Achten Sie auf darauf, dass Ihre eigene E-Mail-Adresse seriös ist. Diese sollte nicht auf "duaffe@dummkopf.org" lauten. Besser ist eine Adresse mit "vorname.name@maildomain.de". 
  • Verwenden Sie lieber keine E-Mail-Adresse aus Ihrer Firma, in der Sie noch arbeitet. Das könnte aussehen, als ob Sie Ihre privaten Dinge auf Firmenkosten und auch noch während der Arbeitszeit erledigten. Allerdings ist eine Adresse an Ihrer Hochschule okay.