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Kryptogen organisierende Pneumonie - Wissenswertes

Die kryptogen organisierende Pneumonie ist eine Erkrankung der Lunge, mit der man nicht spaßen sollte. Sie muss unbedingt behandelt werden, da sie sehr schlimme Ausmaße annehmen kann.

Auf dem Röntgenbild kann der Arzt die Entzündungsherde sehen.
Auf dem Röntgenbild kann der Arzt die Entzündungsherde sehen.

Lungenerkrankungen sind in der Regel immer von einem Arzt behandlungsbedürftig. Gerade eine Pneumonie kann sehr gefährlich sein. Zu einer ganz tückischen Pneumonie gehört aber die kryptogen organisierende, denn deren Herkunft ist nicht immer gleich klar und sie kann sehr schlimm verlaufen.

Das ist die kryptogen organisierende Pneumonie

  • In der Regel wird die kryptogen organisierende Pneumonie von Bakterien ausgelöst. Sie beginnt meist mit hohem Fieber, unproduktivem Husten, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit.
  • Es kann zu einer Dyspnoe kommen, diese kann ganz leicht sein aber auch lebensbedrohlich. Sie bekommen in diesem Fall kaum Luft.
  • Die Krankheit entwickelt sich über ein paar Wochen, meist wird aber erst nach 6 bis 10 Wochen Dauer auch die Diagnose erkannt.
  • Der Arzt kann die Krankheit auch COP abkürzen. Sie ist aber auch unter dem Namen Bronchiolitis obliterans mit organisierender Pneumonie bekannt. In diesem Fall wird sie BOOP abgekürzt.
  • Auf dem Röntgenbild kann man Entzündungsherde sehen, die aber wandern und an immer wieder anderen Stellen auftauchen können. Es kann auch zu Tumoren im Lungengewebe kommen. Oftmals ist es nötig, einen Teil der befallenen Lungen zu entfernen.
  • Der Arzt macht manchmal eine Bronchoskopie. Er wird bei dieser Untersuchung auch Gewebeproben entnehmen, um seine Diagnose auch wirklich sicherstellen zu können.
  • In der Regel sind Menschen zwischen 50 und 60 Jahren von der Erkrankung betroffen. Frauen und Männer leiden gleichermaßen darunter, somit ist es keine geschlechterabhängige Erkrankung.

So wird diese Pneumonie behandelt

  • In erster Linie wird der Arzt nach dem Auslöser suchen. Es kann zum Beispiel ein Medikament sein, welches die Erkrankung ausgelöst hat.
  • Man wird Sie mit Kortison behandeln, welches hier sehr wirksam ist. Die Therapie wird sich aber über Monate ziehen.
  • Das Kortison wird langsam reduziert, bis es ganz abgesetzt werden kann. Sollte es zu einem Rückfall kommen, dann wird die Therapie erneut begonnen.

Bemerken Sie genannte Symptome an sich, gehen Sie unverzüglich zu einem Arzt. Mit Lungenerkrankungen ist nicht zu spaßen, und gerade wenn es sich um eine kryptogen organisierende Pneumonie handelt, sind Sie wirklich schwer krank.

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