Was Sie benötigen:
  • vorgedruckte Danksagungskarten
  • evtl. Briefpapier
  • Füller

Für Kondolenzkarten muss man sich angemessen bedanken

  • Die Trauer um einen Verstorbenen und die notwendigen damit verbundenen Erledigungen fordern von den Hinterbliebenen ein Höchstmaß an Zeit und Kraft. Trotzdem sollten Sie sich nicht allzu lange Zeit lassen, um die erhaltenen Kondolenzkarten in angemessener Weise zu beantworten und sich für das Mitgefühl bedanken.
  • Zeitnah können Sie sich durch eine Annonce in einer Tageszeitung bei allen für die entgegengebrachten Beileidsbekundungen bedanken. Hier können all diejenigen Menschen angesprochen werden, die mit dem Verstorbenen in irgendeiner Weise in Verbindung gestanden haben, ihm Gutes getan oder ihn unterstützt haben. Ärzte, Pflegepersonal, Pfarrer usw. können Sie namentlich nennen.
  • Hatte der Verstorbene den Wunsch, Geldspenden einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung zu stellen, ist die Annonce eine gute Möglichkeit, dies bekannt zu machen.
  • Das schriftliche Beantworten von Kondolenzkarten sollte möglichst nicht mit einem Kugelschreiber, sondern statt dessen mit einem Füllfederhalter erfolgen. Das Schriftbild wirkt stilvoller und dies ist hier sicherlich angebracht.
  • Auf Kondolenzkarten von Menschen, die nur den Verstorbenen aber nicht Sie selbst kannten, antworten Sie am besten mit einer Karte. Bedanken Sie sich auf diesem Wege aufrichtig für die entgegengebrachte Anteilnahme.
  • Eine nette Geste ist es, diesen Menschen, wenn möglich, ein neueres Foto des Verstorbenen zu schicken, oder ein Bild des geschmückten Grabes.
  • Gute Freunde des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen legen den Kondolenzkarten oft lange Briefe mit sehr persönlichem Inhalt bei. Diese Briefe sollten Sie ebenfalls lang und ausführlich beantworten. Möglicherweise ist jetzt Zeit, den Menschen, denen Sie vertrauen, die Umstände des Todes, evtl. nach einer Krankheit zu schildern. Dies kann für Sie eine Form der Trauerbewältigung sein und Ihnen Trost spenden.