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Komedonenheber - Anwendungstipps

Mitesser - im Fachjargon Komedonen genannt - sind lästig und sicherlich kennen Sie das Problem, dass Sie zwar gerne mit den Fingern daran herumdrücken möchten, aber keine Narben oder aufgekratzte Hautstellen haben möchten. Ein Komedonenheber könnte die Lösung für Ihr Mitesserproblem sein.

Mitesser sind sehr lästig.
Mitesser sind sehr lästig.

Mitesser entstehen durch verstopfte Poren

  • Ihre Haut besteht aus unzähligen Poren. Besonders im Gesicht verstopfen diese jedoch durch eine übermäßige Produktion von Talg häufig. Besonders betroffen von Mitessern ist zumeist die sogenannte T-Zone um Stirn, Nase, Nasenflügel und den Bereich des Kinns.
  • Bei Mitessern handelt es sich im Grunde nicht um einen richtigen Pickel, sondern tatsächlich nur um eine verstopfte Pore, bei welcher der Mitesser nicht unterirdisch unter der Hautoberfläche liegt. Die typischen schwarzen und unansehnlichen Punkte resultieren hierbei aus einer Oxidation mit dem Sauerstoff in der Luft.
  • Komedonen sollten Sie niemals mit den Fingern ausdrücken. Neben unansehnlichen Narben kann es Ihnen hier passieren, dass Sie den Mitesser nicht komplett ausdrücken, sondern viel eher Bakterien in die kleine Wunde hineindrücken, welche sich dann entzünden kann.

Ein Komedonenheber kann Abhilfe schaffen

Ein Komedonenheber ist ein kosmetisches Hilfsmittel aus Metall, mit dem Sie Ihren Mitessern den Kampf ansagen können. In manchen Geschäften wird er Ihnen auch unter dem Namen Komedonenquetscher verkauft. Es sieht aus wie ein dünner Stift, an dessen Enden sich jeweils eine unterschiedlich große Schlinge befindet. 

  • Die Funktionsweise des Gerätes ist ganz einfach. Sie setzen je nach Größe des Mitessers die kleine oder die größere Schlinge auf die verunreinigte Pore. Sobald Sie die Schlinge sanft auf die Haut drücken, kommt der Mitesser durch den ausgeübten Druck heraus.
  • Das Prinzip ist im Grunde das Gleiche wie beim Drücken mit den Fingern. Der Vorteil liegt jedoch darin, dass die Schlinge sich enger und zudem komplett um die Pore legt, sodass weniger Gefahr besteht, dass Sie den Inhalt samt Bakterien nach innen drücken. Zudem haben Sie hinterher keine fiesen Abdrücke Ihrer Fingernägel im Gesicht.
  • Wichtig ist, dass Sie die Schlinge nicht zu fest auf Ihre Haut drücken. Schon ein sanfter Druck ist definitiv genug, um den Mitesser herauszudrücken. Lässt er sich nicht sofort herausdrücken, können Sie versuchen, die Schlinge leicht versetzt noch einmal anzusetzen. 
  • Erzwingen Sie jedoch nichts. Manche Mitesser sind hartnäckig und lassen sich nur schwer ausdrücken. Ehe Sie zu fest mit dem Komedonenheber quetschen und sich womöglich eine Wunde zufügen, sollten Sie den Mitesser einfach Mitesser sein lassen und ihm zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Leibe rücken.
  • Um keine Bakterien zu verstreuen, sollte Sie das Gerät nach Gebrauch und am besten auch immer wieder einmal zwischendurch während der Anwendung mit heißem Wasser reinigen. Auch eine Desinfektion mit speziellem Desinfektionsmittel oder schlicht mit etwas Essig ist zu empfehlen.

Tipps vor der Anwendung des Komedonenquetschers

  • Bevor Sie Ihre Mitesser mit dem Komedonenheber entfernen, sollten Sie Ihre Haut auf die Prozedur vorbereiten. Verunreinigungen bekommen Sie grundsätzlich besser aus der Haut heraus, wenn die Poren zuvor geöffnet werden. Dies gelingt am besten durch ein Dampfbad, dem Sie nach Belieben Kamille hinzufügen können.
  • Auch ein Peeling kann vor der Anwendung des Komedonenquetschers nützlich sein. Hierfür müssen Sie sich nicht zwangsweise eines teuren Produktes aus der Drogerie bedienen, sondern können Ihr Gesicht einfach mit Meersalz peelen, dem Sie einige Tropfen Mandelöl hinzufügen können.
  • Zudem kann eine Maske aus Heilerde eine gute Möglichkeit sein, die Poren auf die Anwendung vorzubereiten. Mit Heilerde können Sie Ihre Haut zudem ebenfalls leicht peelen.
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