Was Sie vor einer Kniespiegelung beachten sollten

Lassen Sie sich vor dem Eingriff von dem durchführenden Arzt ausführlich über den Eingriff, mögliche Komplikationen und auch Alternativen beraten.

  • In der Regel müssen Sie blutverdünnende Medikamente (ASS = Aspirin, Markumar, Clopidogrel) vor dem Eingriff absetzen.
  • Da eine Kniespiegelung bei Knieschäden durchgeführt wird, die mit Schmerzen verbunden sind, sollten Sie in der letzten Woche vor dem Eingriff nur Schmerzmittel einnehmen, die keine Acetylsalicylsäure enthalten (also kein ASS = Aspirin, Thomapyrin etc. einnehmen). Hierüber beraten Sie aber die behandelnden Ärzte!

Wie Sie sich nach dem Eingriff verhalten sollten

  • Auch nach dem Eingriff nehmen Sie nur Schmerzmittel ein, die keine blutverdünnende Wirkung besitzen, sonst kann es zu einer Nachblutung in das betroffene Knie kommen!
  • Belasten Sie das operierte Knie nur soweit, wie es der Arzt verordnet. Meist können Sie das Knie nach der Operation teilbelasten, d. h. mit Krücken und noch nicht mit dem vollen Körpergewicht.
  • Lagern Sie den entsprechenden Fuß anfangs häufig und im weiteren Verlauf immer wieder hoch, um eine starke Schwellung des Knies zu vermeiden
  • Um einer Beinvenenthrombose entgegenzuwirken bewegen Sie sich so viel möglich und vom Arzt erlaubt.
  • Sollten Sie sich nicht viel bewegen dürfen, werden Sie Heparinspritzen zur Vermeidung einer Thrombose bekommen. Dabei ist es wichtig, einmal in der Woche das Blutbild kontrollieren zu lassen.
  • Spezialverbände oder starke Belastung (z. B. Sport) nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Krankengymnastik nach einer Kniespiegelung zur Verbesserung der Kniebeweglichkeit bekommen Sie verordnet.
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