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Kartoffeln stecken - so geht's

Die Kartoffel, auch als Erdapfel oder Grumbeere bekannt, lässt sich auf unendlich viele Arten schmackhaft zubereiten. Als Beilage zu Fleisch oder Gemüse, dem sie fälschlicherweise hin und wieder zugerechnet wird, oder auch als Hauptgericht kommt die Kartoffel häufig auf den Tisch. Kartoffeln wachsen in den heimischen Hausgärten ohne große Ansprüche, man muss sie eigentlich nur in den Boden stecken und zur richtigen Zeit wieder ausgraben.

Kartoffeln selbst zu stecken und zu ernten, steigert den Genuss.
Kartoffeln selbst zu stecken und zu ernten, steigert den Genuss.

Bereiten Sie das Beet für die Kartoffeln gut vor

  • Das Wichtigste für eine gute Kartoffelernte ist ein gut gelockerter Boden. 
  • Graben Sie das Kartoffelbeet mindestens bis zu einer Tiefe von 30cm gut um, lieber noch tiefer, damit Ihre Kartoffeln sich in der lockeren Erde gut entwickeln können.
  • Wählen Sie falls möglich ein Beet, in dem im Jahr vorher, in der sogenannten Vorkultur,  Mist ausgebracht wurde. Kartoffeln brauchen frühzeitig viel Stickstoff, der im günstigstens Fall bereits beim Stecken im Boden ist.
  • Ziehen Sie in Ihrem Beet etwa 12cm tiefe Furchen mit einem gegenseitigen Abstand von wenigstens 30 Zentimetern.

Stecken Sie die Kartoffeln in den warmen Monaten

  • Kartoffeln sind sehr frostempfindlich und Sie dürfen sie deshalb nicht vor April in den Boden stecken. Besser erst im Mai, dann treiben sie im warmen Boden auch viel schneller aus, als bei einer früheren Ausbringung.
  • Wenn der Platz es erlaubt, so stecken Sie unterschiedliche Kartoffelsorten, am besten Früh- und Lagerkartoffeln.
  • Kaufen Sie Saatkartoffeln oder nehmen Sie die Reste Ihrer Lagerkartoffeln, die Sie im Winter nicht verbraucht haben.
  • Brechen Sie alle Keime bis auf drei ab und legen Sie im Abstand von 30cm jeweils eine Kartoffel mit den Keimen nach oben in die Furche.
  • Bedecken Sie die Kartoffeln mit Erde, bis wieder eine ebene Fläche entsteht.
  • Während des Wachstums müssen Sie die Kartoffeln immer wieder anhäufeln, damit sie nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind und grün werden.
  • Kartoffeln stecken ist keine Kunst, das Ergebnis aber ein wahrer Genuss.
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