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Kaputte Haare blondieren - das sollten Sie dabei beachten

Sie haben bereits kaputte, also trockene und splissige Haare mit gespaltenen Spitzen? Und Sie möchten sie trotzdem blondieren? Dann kann man Ihnen guten Gewissens eigentlich nur einen einzigen Rat geben: Lassen Sie es. Denn das erneute Blondieren schädigt Ihr Haar noch mehr und es wird immer schwerer für Sie, Ihr Haar irgendwann einmal wieder glänzend und gesund zu sehen.

Blondieren verlangt viel zusätzliche Pflege.
Blondieren verlangt viel zusätzliche Pflege.

Gerade das Blondieren ist für Ihr Haar eine absolut schädigende Prozedur. Beim Blondieren (im Gegensatz zum Färben) werden Ihrem Haar mit einer ziemlich aggressiven chemischen Reaktion Farbpigmente entzogen. Trotzdem muss man natürlich sagen, dass Haare sehr unterschiedlich reagieren. Es gibt Menschen, die in ihrem Leben kein einziges Mal ihre Haare gefärbt haben und trotzdem kaputte Haare haben, unter Haarbruch und Spliss leiden - und andere wieder können blondieren, so oft sie wollen und die Haare "beschweren" sich überhaupt nicht.

Wenn Sie erst einmal kaputte Haare haben

Das Problem, das Sie beschäftigt, ist vermutlich, dass Sie blondierte Haare haben, eigentlich den Ansatz immer wieder nachblondieren müssen, aber eben merken, dass das Ihren Haaren nicht guttut.

  • Sie haben kaputte Haare und Sie erwarten sich einen Ratschlag. Kuren und Spülungen helfen in diesem Stadium nicht weiter, denn wirklich "reparieren" läßt sich trotz aller Werbeversprechen Ihr Haar nicht.
  • Sie sollten aber dennoch mit Pflegeprodukten für gestresstes Haar arbeiten, denn Ihre Haare wachsen ja nach, und wenigstens die sollen ja nicht gleich wieder kaputtgehen. Was können Sie tun? Auf jeden Fall sollten Sie nicht selbst herumexperimentieren, sondern zum Friseur gehen.
  • Ist Ihr Haar bereits sehr stark geschädigt, sollten Sie unbedingt über einen Kurzhaarschnitt nachdenken. So geben Sie Ihrem Haar die Möglichkeit, gesund nachzuwachsen. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn Ihr Haar in seiner natürlichen Haarfarbe bereits so weit nachgewachsen ist, dass nur noch wenig der alten Blondierung in den Haarspitzen der neuen Frisur zu sehen ist.
  • Ist Ihre neue Haarfarbe nicht zu dunkel, können Sie die hellen Spitzen so lange belassen, bis Sie erneut die Spitzen schneiden lassen können und die Blondierung endgültig herausgewachsen ist.

Blond färben statt blondieren - ein Unterschied

  • Wenn Ihre Haarfarbe noch nicht weit genug herausgewachsen ist oder Sie Ihr Haar nicht schneiden lassen möchten, gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten, eine weitere Schädigung einzudämmen.
  • Sie können sich beispielsweise für einen etwas dunkleren als Ihren aktuellen Blondton entscheiden, denn hierfür könnten Sie auf Färben umsteigen, was wesentlich weniger schädlich ist. Zudem ist der Haaransatz dann nicht mehr so deutlich zu sehen und kann ebenfalls gefärbt statt blondiert werden.
  • Noch gesünder wäre es allerdings, für einen gewissen Zeitraum Ihre Haare färbetechnisch in Ruhe zu lassen und ihnen eine Weile eine besonders intensive Pflege zukommen zu lassen, damit sie sich wieder erholen können. 
  • Wenn Sie dann irgendwann doch wieder Ihre Haare blondieren möchten, fragen Sie Ihren Friseur unbedingt vorher, ob in Ihrem Fall nicht von vornherein auch eine Haarfarbe in Frage käme. Oder entscheiden Sie sich für Strähnchen, auch das ist für Ihr Haar, insgesamt gesehen, gesünder.
  • Wenn keine Alternativen für Sie infrage kommen (weil Ihre natürliche Haarfarbe zu dunkel ist und Sie, ohne die Farbpigmente herauszuziehen, nicht blond würden), dann sollten Sie zumindest gut Obacht geben, was mit Ihren Haaren nach dem Blondieren passiert.

Benutzen Sie gute Pflegeprodukte, lassen Sie regelmäßig die Spitzen schneiden und achten Sie bei der regelmäßig nötigen Ansatzfärbung darauf, dass Sie auch wirklich nur die Ansätze erwischen.

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