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Kamillentee gurgeln - so helfen Hausmittel bei Rachenbeschwerden

Entzündungen der Rachenschleimhaut werden in den meisten Fällen durch Infektionen mit Viren oder Bakterien ausgelöst, können aber auch durch Rauchen, Staubinhalation oder eine behinderte Nasenatmung verursacht werden. Eine gute Lokalbehandlung kann die typischen Beschwerden lindern, wozu nicht nur das Gurgeln mit Kamillentee gehört.

Bei Rachenbeschwerden helfen oft Hausmittel.
Bei Rachenbeschwerden helfen oft Hausmittel.

Was Sie benötigen:

  • Zitronensaft
  • heißes Wasser
  • hitzebeständige Schüssel
  • großes Handtuch
  • Honig
  • Kamillentee
  • Salz
  • Lutschtabletten
  • leichtes Schmerzmittel

Hausmittel gegen entzündete Rachenschleimhaut: Kamillentee und Co.

Ist die Rachenschleimhaut entzündet, fühlt sich der Hals trocken an und kratzt, es kommt zu Räusperzwang und Halsschmerzen - bis hin zur Heiserkeit. Ursächlich ist ein „Aufreißen“ des normalerweise geschlossenen Sekretfilms, der die gesunde Mund-Rachen-Schleimhaut bedeckt. Bei Rachenentzündungen ist es daher wichtig, die Schleimhäute anhaltend feucht zu halten.

  • Eine Behandlung - ausschließlich mit klassischen Hausmitteln - sollten Sie nur durchführen,  wenn - wie in den meisten Fällen - eine akute Virus-Infektion das Problem verursacht hat. Bei bakteriellen Infektionen können Sie Hausmittel unterstützend einsetzen, werden aber insbesondere bei Fieberreaktionen und eitriger Mandelentzündung nicht ohne ein Antibiotikum auskommen.
  • Sie sollten ausreichend trinken, bei Erwachsenen sind mindestens 2 Liter pro Tag wünschenswert.
  • Wohltuend wirkt auch das Trinken heißer Zitrone. Den Saft einer Zitrone geben Sie in eine Tasse, heißes Wasser dazu und süßen nach Belieben mit Honig. Die Zitronensaftmenge können Sie natürlich reduzieren, falls Ihr Magen damit nicht gut zurechtkommen sollte.
  • Meiden Sie trockene Umgebungsluft bzw. befeuchten Sie diese. Es muss nicht unbedingt ein elektrisches Gerät sein, Heizkörperverdunster oder auch eine Schale mit Wasser auf den Heizkörper gestellt, reichen aus (zumindest im Winter).
  • Alternativ kann man auch ein Kopf-Dampfbad durchführen. Dazu füllt man eine hitzebeständige Schüssel mit einer kleinen Handvoll Kamillenblüten oder anderen Kräutern, die mit heißem Wasser übergossen werden. Beugen Sie sich über die dampfende Schüssel, so nahe, wie Sie es vertragen und bedecken Kopf und Schüssel mit einem ausreichend großen Handtuch. Solange es kräftig dampft, sollten Sie das Dampfbad durchführen.
  • Gurgeln Sie mit Kamillentee oder Salzwasser (1/4 Teelöffel Salz in einem Glas Wasser auflösen). Der gewünschte Effekt - Schleimhautbefeuchtung - hält allerdings nicht lange an, sodass man das Gurgeln häufig wiederholen muss.
  • Eine wesentliche längere Wirkung erzielen Sie mit Lutschtabletten, die nicht nur Halsschmerzen lindern, sondern auch schleimlösend wirken. Einige Wirkstoff-Beispiele: Ambroxol, Hydrogelkomplex, Flubriprofen (alle rezeptfrei). Gute schleimlösende Mittel enthalten meist Myrrhe, die es in Tropfenform zum Gurgeln und Spülen gibt.
  • Natürlich können Sie auch ein Schmerzmittel einnehmen, z. B. Paracetamol oder Ibuprofen.
  • Bei einer Rachenschleimhautentzündung sollten Sie möglichst nicht rauchen.

Eine akute Entzündung der Rachenschleimhaut kann man mit Hausmitteln, zu denen nicht nur das Gurgeln mit Kamillentee gehört, gut in den Griff bekommen.

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