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Ist Rasendünger giftig? - Wissenswertes über Rasenpflege

Dass ein Rasendünger giftig sein kann, trifft vor allem dann zu, wenn er künstliche und chemische Substanzen beinhaltet. In der nachfolgenden Anleitung erfahren Sie, wie Sie Gefahren für Mensch und Tier beim Rasendüngen minimieren können.

Sie freut sich über natürliche Rasendüngung.
Sie freut sich über natürliche Rasendüngung. © Erika_Hartmann / Pixelio

Wie Sie feststellen können, ob Rasendünger giftig ist 

Auf der Suche nach einem Düngemittel für den Rasen fragen sich viele Gartenbesitzer, ob dieser Rasendünger giftig sein könnte. Eine erste Auskunft darüber kann die Zusammensetzung der Substanzen geben, die auf der Verpackung aufgedruckt ist. Ebenso kann die Anfrage beim Fachpersonal des Garten- oder Baumarktes zur Aufklärung beitragen. Doch auch wenn die Bestandteile des Rasendüngers Schadstoffe beinhalten sollten - um Gesundheitsgefährdungen entgegenzuwirken, kommt es darauf an, welche Maßnahmen Sie vor, während und nach dem Düngen treffen. Auch die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist für die Versorgung des Rasens mit Nährstoffen von Bedeutung.

Die richtige Zeit fürs Rasendüngen und geeignete Maßnahmen 

  1. Warten Sie mit der Düngung Ihres Rasens, bis sich eine mehrtägige Regenperiode ankündigt.
  2. Bringen Sie den Dünger am Anfang der ‚Regenzeit’ aus und halten Sie sich exakt an die Mengenangaben des Herstellers. Der nachfolgende Regen wird gewährleisten, dass sich die Körnung des Düngers möglichst schnell auflöst und im Erdreich von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden kann.
  3. Wenn Sie den Dünger von Hand ausbringen, verwenden Sie Einmalhandschuhe. Entsorgen Sie diese anschließend möglichst umweltfreundlich.
  4. Sorgen Sie dafür, dass Sie oder Ihre Kinder in den ersten Tagen nach der Düngung den Rasen nicht barfuß betreten. Waschen Sie sich nach jeder Gartentätigkeit am Rasen gründlich die Hände.
  5. Wenn Sie Kleintiere, wie Hasen, Kaninchen oder Meerschweinchen in Ihrem Garten im Freilauf halten, achten Sie darauf, dass diese Örtlichkeiten nicht mitgedüngt werden. Füttern Sie die Tiere auch nicht mit gedüngtem Löwenzahn oder anderen Pflanzen, die mit dem Rasendünger in Kontakt gekommen sind.
  6. Halten Sie einen Hund oder eine Katze, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass diese den frisch gedüngten Rasen nicht betreten. Die Tiere nehmen über ihre Pfoten und dem Putzen Rasendünger auf. Dies kann zu ernsthaften Verdauungsstörungen führen, die manchmal sogar den Tod zur Folge haben können.

Düngen Sie Ihren Rasen natürlich 

Schließen Sie faktisch aus, dass Ihr Rasendünger giftig ist. Verzichten Sie auf Kunstdünger. Sie minimieren das Risiko für sich selbst und Ihre Haustiere dadurch, indem Sie Ihren Rasen durch die Rückgabe der Nährstoffe beim Rasenmähen mit biologischem Dünger versorgen.

  • Lassen Sie den Rasen nicht zu hochwüchsig werden. Mähen Sie möglichst oft und lassen Sie das Schnittgut liegen. Durch das häufige Schneiden ist das Mähgut sehr kurz, kann schnell verrotten und vom Rasen wieder aufgenommen werden.
  • Wenn im Herbst der Laubfall in Ihrem Garten beendet ist, entfernen Sie diesen von Ihrem Rasen. Damit können Sie Pilzerkrankungen und Schimmelbildung darauf vermeiden. Der Rasen müsste behandelt und danach erneut gedüngt werden.
  • Vermeiden Sie Rasengießen bei Sonnenschein. Durch den Brennglaseffekt von Sonne und Wassertropfen kann Ihr Rasen einen regelrechten Sonnenbrand davontragen. Dieser zeigt sich in großen braunen und kahlen Stellen und kann bewirken, dass der Boden auslaugt. Um ihn wieder fruchtbar zu machen, müssten Sie wiederum Dünger verwenden..
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