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Hundebellen - so machen Sie aus Ihrem gestressten Tier einen entspannten Vierbeiner

Einige Hunde bellen bei jeder Gelegenheit, andere Hunde sind einfach mit nichts aus der Ruhe zu bringen. Hunde bellen aus verschiedenen Gründen. Entweder hat sich das Tier erschrocken, bellt zur Abwehr oder weil es vielleicht auf jemanden aufpasst.

Hundebellen ist ein natürliches Verhalten.
Hundebellen ist ein natürliches Verhalten.

Was Sie benötigen:

  • Klingel
  • Belohnungshappen
  • Spielzeug

Hundebellen ist ein natürliches Verhalten

  • Das Bellen Ihres Hundes ist ein ganz natürliches Verhalten. Zum Beispiel verständigt sich der Hund durch sein Bellen oder Knurren mit seinen Artgenossen und drückt seine Stimmung aus. Das Bellen kann niemals ganz unterbunden werden, aber mit der richtigen Methode können Sie Ihrem Hund in einigen Situationen das Bellen tatsächlich abgewöhnen.
  • Manche Nachbarn fühlen sich durch den Lärm gestört oder haben gar Angst vor dem Hund. Sie sollten Ihren Hund daher ganz genau beobachten und sein Bellverhalten analysieren. Nur so können Sie feststellen, wann genau Ihr Hund zu Bellen beginnt.

Ignorieren Sie das Bellen

  • Hunde lernen durch Aufmerksamkeit. Gibt es eine Situation, in der Ihr Hund jedes Mal nur kurz bellt, so ignorieren Sie diesen Moment. 
  • Strafen Sie das Tier nicht, denn auch das würde der Hund als Aufmerksamkeit empfinden. Kleinere, nicht so extreme Situationen können Sie so leicht entspannen.

Hundebellen durch Ablenkung vermeiden

  • Sie kennen Ihren Hund gut genug, um zu wissen, wann er bellt. Steht eine solche Situation kurz bevor, lenken Sie Ihren Hund ab. Dazu sollten Sie immer ein paar weiche Belohnungshappen oder ein kleines Spielzeug bei sich haben. Bevor der Hund die Lage erkannt hat, halten Sie ihm eine Belohnung hin oder werfen sein Spielzeug.
  • Lenken Sie den Blick des Hundes in eine andere Richtung und belohnen Sie das Tier anschließend mit ruhigen Worten und ein paar Streicheleinheiten. Diese Übung müssen Sie zu Anfang mehrmals täglich üben und sollten sie später auch regelmäßig mit dem Hund durchführen, um das Hundebellen zu verringern.

Desensibilisierung des Hundes

  • Rennt Ihr Hund jedes Mal bellend zur Tür, wenn es klingelt? Dann kann eine Desensibilisierung Abhilfe leisten. Vielleicht mag der Hund auch einfach den Ton der Klingel nicht, sodass Sie als Erstes versuchen sollten, die Klingel auszuwechseln. Ihr Hund muss lernen, dass es nicht schlimm ist, wenn es klingelt. Um diese Übung durchzuführen, fragen Sie bitte jemanden um Hilfe.
  • Ein Freund oder Bekannter klingelt nun an der Tür, kommt aber nicht in die Wohnung. Kommt der Hund bellend angelaufen, schicken Sie ihn zurück. Befolgt das Tier die Anweisung, dann geben Sie eine Belohnung. Erst wenn der Hund diese Lektion gelernt hat, können Sie zum nächsten Schritt übergehen. Nun öffnen Sie nach dem Klingeln die Tür und wenn der Hund angelaufen kommt, schicken Sie ihn sofort auf seinen Platz. Ist das Tier allerdings ruhig, dann muss es sofort belohnt werden.

  • Im Laufe der Jahre hat sich der Hund sein Bellverhalten angewöhnt. Es klingelt, er rennt zur Tür, Sie schimpfen und das Tier hat Aufmerksamkeit bekommen. Je länger eine solche Situation anhält, um so mehr verfestigt sich das Verhalten. Um dem Hund das Bellen in unnötigen Situationen abzugewöhnen, sollten Sie eine längere Zeit einplanen. Hundebellen, welches sich über Monate oder Jahre verfestigt hat, kann nicht in einer Woche wieder verlernt werden.

Bachblüten zur Unterstützung

  • Gerade in der Anfangszeit können Sie Ihren Hund ein wenig unterstützen, indem Sie ihm passende Bachblüten verabreichen. Die Mittel sind auf pflanzlicher Basis und ohne Nebenwirkungen. Es gibt bereits fertig gemischte Bachblüten in Form von Globulis, aber auch einzelne Bachblüten, welche nach Bedarf miteinander kombiniert werden können.
  • Die Bach-Blüten-Mischung Nummer 3 für Tiere besteht aus Stechpalme, Springkraut und Weinrebe und wird häufig mit Erfolg als begleitende Maßnahme während des Trainings gegen das Hundebellen gegeben.
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