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Hund bellt nachts - was tun?

Wenn der Hund nachts bellt, dann fühlen sich schnell die Nachbarn gestört. Deswegen sollten Sie versuchen, dem Tier das nächtliche Bellen so schnell wie möglich abzugewöhnen.

Nachts wacht der Hund.
Nachts wacht der Hund.

Es kann schnell zu Streitigkeiten und Problemen kommen, wenn Ihr Hund nachts bellt. Aber auch der eigene Schlaf wird gestört, wenn der Hund nachts nicht ruhig ist. 

Wenn der Hund die Nachtruhe stört

  • Nicht nur für Sie, sondern auch für die Nachbarn ist es störend, wenn der Hund nachts bellt. Sicherlich ist es sinnvoll, dass das Tier bei Gefahr oder ähnlichem anschlägt, danach sollte jedoch wieder Ruhe herrschen.
  • Es gibt auch gesetzliche Vorschriften in denen festgelegt ist, wann und wie lange ein Hund im jeweiligen Wohngebiet bellen darf. Nachts hat daher in der Regel Ruhe zu herrschen. Leider kennt Ihr Hund diese Regeln nicht und Sie müssen ihm das Verhalten anders beibringen.
  • Ein klärendes und offenes Gespräch mit den Nachbarn kann Ihnen helfen, die ersten Unstimmigkeiten zu beseitigen. Erklären Sie Ihren Nachbarn, dass Sie bereits mit dem Hund üben und in Zukunft dafür sorgen werden, dass der Hund nachts nicht mehr bellt.

Gründe, warum das Tier nachts bellt

  • In der Nacht ist es wesentlich ruhiger als am Tag und Ihr Hund kann dann fremde Geräusche sehr viel besser wahrnehmen als tagsüber. In der Nacht hört Ihr Hund vielleicht Dinge, die am Tage von ganz normalem Lärm übertönt werden.
  • Wenn Sie den Hund dann noch alleine in einem Zimmer über Nacht haben, oder das Tier übernachtet im Freien, ist das Bellen eine ganz normale Reaktion. Oft beginnt der Hund mit einem leisen Winseln oder Jammern und steigert sich dann erst zum Bellen. Ist das Tier aber nicht in Ihrer Gesellschaft, ist es Ihnen auch nicht möglich, früh genug einzugreifen.
  • Die Gründe, warum Ihr Hund nachts bellt, können also sehr unterschiedlich sein. Das Tier kann etwas gehört haben, eine Katze hat miaut oder der Hund fühlt sich alleine und möchte durch das nächtliche Bellen einfach nur Aufmerksamkeit erreichen. 

So gewöhnen Sie ihm das nächtliche Bellen ab

  • Auch am Tag können Sie mit Ihrem Hund diese Situation üben. Verdunkeln Sie das Zimmer und sorgen Sie dafür, dass es möglichst ruhig ist. Machen Sie das Radio und den Fernseher aus und schließen Sie die Fenster.
  • Nun werden Sie sehen und auch merken, dass Ihr Hund die Ohren spitzt und sozusagen auf ein Geräusch wartet. Fängt Ihr Hund nun an zu bellen, weil er draußen ein Geräusch hört, dann geben Sie ihm sofort das Kommando „Aus“ oder „Nein“. Natürlich geht auch jedes andere Kommando, was Ihr Hund in diesem Zusammenhang gelernt hat.
  • Der Hund muss lernen, dass die Geräusche in der Nacht ebenso ungefährlich wie am Tage sind. Deswegen ist es wichtig, dass Sie so oft wie möglich mit dem Hund üben. Natürlich können Sie dies auch nachts tun, indem Sie wach bleiben und genau beobachten, wenn der Hund zu bellen anfängt.

Lassen Sie den Hund nachts nicht alleine

  • Wenn möglich sollten Sie den Hund nachts nicht alleine lassen. Stellen Sie dem Tier ein Körbchen ins Schlafzimmer und nehmen Sie das Tier mit. So ist der Hund in Ihrer Nähe und Sie können schneller reagieren, wenn er nachts bellt.
  • Der Hund braucht in diesem Fall auch nicht mehr bellen, weil er sich einsam fühlt, sodass Sie diesen Faktor sofort ausgeschlossen haben. Können Sie nachts nicht mit dem Hund zusammen sein, dann versuchen, Sie das Tier abzulenken. Lassen Sie ihm leise Musik an, indem Sie das Radio einschalten.
  • Es ist aber sehr wichtig, dass Ihr Hund auch für die Nacht einen festen Platz hat, an dem er sich zum Schlafen hinlegen kann. Kennt der Hund diesen Platz und Sie üben mit ihm das er sich dort ruhig zu Verhalten hat, dann können Sie Schritt für Schritt die Ruhephasen an diesem Platz üben.

Nehmen Sie sich viel Zeit und belohnen Sie den Hund immer dann, wenn er nachts nicht bellt. Sobald es dunkel wird und bei Ihnen die Nachtruhe einkehrt, warten Sie einige Minuten ab und geben dem Hund eine Belohnung, wenn er nicht bellt.

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