Mottenlarven leben von tierischen Fasern wie Wolle, Pelz, Federn und Fell. Pflanzliche und künstliche Fasern fressen Sie zwar auch an, können diese Textilien aber nicht verdauen. Die Eier der Motten werden nur auf tierischen Fasern abgelegt. Wenn Sie etwas gegen Motten tun möchten, konzentrieren Sie sich vor allem auf Wollgewebe.

Motten mit Hausmitteln loswerden

  • Wenn Sie gegen Ihre Motten nicht gleich Gift einsetzen möchten, versuchen Sie es lieber mit Hausmitteln. Motten können große Schäden anrichten, aber sie sind auch relativ sensibel und mit den richtigen Mitteln leicht zu vertreiben.
  • Wenn Sie ernsthafte Mottenschäden zu beklagen haben, suchen Sie erst einmal das Nest mit Eiern und Larven. Es ist wahrscheinlich an einem ungelüfteten Ort, den Sie praktisch nie stören, inmitten tierischer Textilfasern. Falls Sie also eine alte Truhe mit Wollpullis besitzen, die Sie selten anziehen, ist das eine heiße Spur.
  • Saugen Sie das Nest der Motten weg. Saugen Sie in nächster Zeit gut, vor allem in Textilnähe.
  • In Kleider- und Wäscheschränke können Sie Zedernholzstücke oder Lavendelsäckchen legen. Der Geruch ist den Motten unangenehm und vertreibt sie.
  • Wenn Sie gegen Motten in bestimmten Kleidungsstücken vorgehen möchten, können Sie diese in 90 Grad heißes Wasser tauchen. Allerdings sind meist Wollfasern betroffen, die bei der hohen Temperatur verfilzen. Eine Alternative zum heißen Bad ist eine Woche Ruhe in der Tiefkühltruhe. So frieren die Motteneier kaputt. Waschen Sie das Kleidungsstück danach und beobachten Sie, ob auch langfristig nicht doch noch eine kleine Mottenlarve schlüpft.