Wissenswertes über Granit und Granitreinigung

  • Feuchtigkeit macht Ihrem Granitboden nichts aus. Da eine Granitreinigung meist mit Wasser verbunden ist, stellt das also kein Problem dar. Jedoch sollten Sie nach der Wischaktion die Oberfläche trotzdem abtrocknen, da der durch die Feuchtigkeit angezogene Staub Flecken hinterlassen kann.
  • Säurehaltiges wie zum Beispiel auch Essigreiniger kann Ihren Granitboden verätzen, was zu matten Stellen auf der Oberfläche führt. Auf die Reinigung mit solchen Mitteln sollten Sie also besser verzichten.
  • An Straßenschuhen haftende feine Körnchen, besonders im Winter Rollsplitt, schaden Ihrem Granitboden stark. Sorgen Sie besser dafür, dass der Boden nur mit Hausschuhen oder Socken betreten wird. Zumindest sollten Sie vor den Bereich mit dem Granitboden eine Fußmatte legen und den Boden öfter abkehren.

So können Sie Flecken auf Granit behandeln

  • Achten Sie darauf, dass das Mittel, das Sie zur Granitreinigung verwenden wollen, auch für diesen Naturstein geeignet ist und etwas Öl enthält. Reines Seifenwasser sollten Sie nicht verwenden, da die Oberfläche langfristig spröde wird. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. 30 Grad sind ideal. 
  • Verwenden Sie zur Granitreinigung keinen Dampfreiniger, denn die hohe Temperatur kann dazu führen, dass die Oberfläche matt wird.
  • Polierte Granitflächen sollten Sie außerdem nicht mit einem Hochdruckreiniger behandeln, da durch den extremen Druck die Struktur der Oberfläche beschädigt werden kann. Für unpolierte Flächen ist die Reinigung mit Hochdruck hingegen kein Problem.
  • Versuchen Sie vorsichtig, hartnäckige Flecken wie Kaugummi, Lack oder Klebstoff mit Vereisungsspray zu behandeln. Auf diese Weise spröde gemacht, lässt sich der Fleck oft gut mechanisch entfernen.

Granit ist als Natursteinboden eine sehr schöne Sache, jedoch nicht ganz pflegeleicht. Mit den geeigneten Mitteln werden Sie jedoch Erfolg haben.