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Glünggi - Bedeutung

Andere Regionen, andere Ausdrücke. Kennen Sie das Problem auch? Haben Sie schon einmal von einem Glünggi gehört? Was ist die Bedeutung von diesem Wort, was ist damit gemeint?

Der Glünggi hält nicht viel von Ethik und gutem Benehmen.
Der Glünggi hält nicht viel von Ethik und gutem Benehmen.

Sicherlich kennen Sie Wörter, die Sie für etwas Bestimmtes benutzen und so manch einer weiß nicht, was Sie damit meinen. So gibt es zum Beispiel in Bayern viele Ausdrücke, deren Bedeutung für Menschen aus dem Norden eher schleierhaft ist. Der Glünggi kommt zwar nicht aus dem Bayerischen, hat aber auch eine fragwürdige Bedeutung, oder hätten Sie gewusst, was damit gemeint ist?

Das ist ein Glünggi

  • Der Glünggi ist ein berndeutscher Ausdruck für einen Menschen, der sehr sorglos durch die Welt geht und sich um nichts Gedanken macht. Auch hat dieser Mensch eine fragwürdige Moralvorstellung und kaum Schuldgefühle.
  • Genau genommen ist er auch ein Schlitzohr, mit ihm Geschäfte zu machen, sollte man sich gut überlegen, da er einen gerne über den Tisch zieht und das mit einem guten Gewissen. Dem Glünggi sollte man nicht vertrauen.

Die Bedeutung als Beispiel

  • Nehmen Sie einmal an, Sie wollen einen Gebrauchtwagen kaufen. Der Verkäufer stellt einen Schrottwagen als super Auto hin, ein echtes Schnäppchen, das noch viele Jahre fahren wird. Nach dem Kauf geht Ihnen aber gleich ein teures Teil kaputt. Stellen Sie den Verkäufer zu Rede, streitet er alles ab. Das genau ist ein Glünggi. Er wusste genau, wie schlecht das Auto ist, und freut sich auch noch darüber einen Idioten gefunden zu haben, der es kauft.
  • Kennen Sie jemanden der einfach so in den Tag hinein lebt? Dann kennen Sie einen Glünggi. Er macht sich keine Gedanken, geht keiner Arbeit nach und hat aber erstaunlicherweise immer eine Möglichkeit parat, um an Essen oder Geld zu kommen. 
  • Die Buchstabenfolge Asdfghjkl scheint auf den ersten Blick keine besondere Bedeutung …

Die Bedeutung des Wortes Glünggi, hätten Sie sicherlich nicht einfach so herausgefunden. In Bern ist es aber ganz üblich.

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