Glücksrad selber bauen - Bauanleitung

Ein Glücksrad zu bauen macht fast soviel Spaß wie es zu benutzen. Ein Glücksrad zu bauen macht fast soviel Spaß wie es zu benutzen.
Nicht nur im Fernsehen war es in der gleichnamigen TV Show beliebt. Ein Glücksrad ist der ideale Zeitvertrieb für eine lustige Feier egal ob für jung oder alt. Ob es nun ein Vereinsfest mit Tombola oder der Jubiläums Geburtstag ist. Das Gute dabei: So ein Glücksrad kann man schnell selber bauen, wenn man eine gute Bauanleitung dazu hat.
Filip Jünger
24.09.2010 Filip Jünger
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Holzplatte
  • Stichsäge
  • Nägel
  • Wasserwaage
  • Winkelmesser

Die Materialien für das Glücksrad einkaufen

Alle nötigen Materialien zum bauen Ihres eigenen Glücksrads finden Sie in jedem gut sortierten Baumarkt:

  1. Sie benötigen eine dünne Holzplatte für das Rad an sich. Eine Dicke von 10 mm sollte hier vollkommen ausreichend sein. Je nach Holzart kann die Platte sogar durchaus noch dünner sein. Achten Sie nur darauf, dass die Platte nicht instabil werden könnte und anfängt zu wackeln, wenn Sie sie mit hoher Geschwindigkeit drehen.
  2. Falls möglich, kaufen Sie natürlich gleich eine runde Holzplatte, aber diese werden in den wenigsten Baumärkten geführt. Dennoch könnten Sie sich dadurch eine Menge Arbeit sparen.
  3. Ferner werden Sie Nägel (ca 50 – 100 Stück je nach Anzahl der möglichen Felder), eine Stichsäge, einen Winkelmesser, sowie eine Wasserwaage benötigen.
  4. Falls Sie das Glücksrad nicht an einer Wand befestigen, sollten Sie zusätzlich noch Holz in ausreichender Menge für den Bau eines Ständers dazu kaufen.

Das Glücksrad nach Bauanleitung bauen

  1. Nehmen Sie einen Nagel und schlagen Sie ihn in die Mitte der Holzplatte. Befestigen Sie einen dicken Bleistift an das eine Ende der Schnur und das andere Ende an den Nagel.
  2. So können Sie mit straff gezogener Schnur ganz leicht einen Kreis zeichnen, der Ihnen das Bauen des Glücksrads erleichtern wird. Die Größe des Kreises bestimmt auch wie groß der Ständer sein muss. Machen Sie den Kreis also nicht all zu groß.
  3. Anschließend können Sie das Glücksrad, mit der Stichsäge, entlang der gezeichneten Linie aussägen.
  4. Nehmen Sie nun etwas Schleifpapier und schleifen Sie den Rand des Glücksrads nun gut ab, so dass keine Splitter mehr da sind und die Kante relativ eben ist.
  5. Anschließend können Sie nun mithilfe des Winkelmessers vom Mittelpunkt (dem Nagel) aus festlegen wie viele Felder Ihr Glücksrad haben soll. Ziehen Sie dazu gut erkennbare Striche als Abgrenzung. Am Rand jedes Striches hämmern Sie einen Nagel in das Holz.
  6. Je nach Anliegen und Bestimmung können Sie nun das Glücksrad außerdem noch farbig gestalten oder Beschriften.

Den Ständer selber bauen

Im Prinzip ist der Ständer das einfachste in der Bauanleitung für ein Glücksrad. Es kann sich jedoch als schwierig erweisen, wenn Sie sich vorher nicht genau darüber im Klaren sind, wie genau die Aufhängung aussehen soll:

  1. Sie bauen einen Ständer in der Art eines Dreifußes, ähnlich wie bei einer Staffelei für Maler.
  2. Sie befestigen auf einer geeigneten Höhe eine dicke Schraube die mit zwei Abstandhaltern und einer Mutter ausgestattet ist.
  3. Sie stecken das Glücksrad auf die Schraube auf mit jeweils einem Abstandhalter an jeder Seite und schrauben die Mutter nicht all zu fest, aber noch fest genug auf die Schraube auf.
  4. Anschließend benötigen Sie noch ein Stück Hartplastik das in der Lage dazu ist den Bremsvorgang für das Glücksrad einzuleiten.
  5. Das Plastikstück wird am oberen Ende des Ständers befestigt, so das die Nägel zu einem Drittel berührt.

  • Alternativ können Sie das Glücksrad natürlich auch auf den Boden legen oder aber an einer stabilen Wand befestigen. Dann ersparen Sie sich den sperrigen Aufbau und Transport eines geeigneten Ständers.
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