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Glücksrad selber machen - Anleitung

Sicherlich sind auch Sie und Ihre Kinder schon einmal mit einem Glücksrad in Berührung gekommen. Glücksräder sind häufig auf Rummelplätzen und Jahrmärkten zu finden und werden, ähnlich dem Losverfahren, benutzt, um bestimmte Preise oder Leistungen "erdrehen" zu lassen. Hierzu muss ein bestimmter Wert erreicht werden oder das Rad muss auf ein bestimmtes markiertes Feld zeigen, wenn es stehen bleibt. Ein ähnliches Glücksrad können Sie in kleiner Form auch gut selber machen.

Bei Glücksrädern rotiert Scheibe oder Zeiger.
Bei Glücksrädern rotiert Scheibe oder Zeiger.

Was Sie benötigen:

  • Styropor
  • Perlen
  • Stecknadel
  • Pappe

Glücksrad für Events

Glücksräder sind natürlich keine Räder. Räder hat alles das, was man darauf fortbewegen will und kann. Das Glücksrad hat seinen Namen wohl eher deshalb, weil es durch seine runde stehende Form einem Rad ähnlich sieht.

  • Wenn Sie das Wort Glücksrad hören, denken Sie bestimmt gleich an Fernsehen, wo vor einiger Zeit einmal eine Sendung gleichen Namens ausgestrahlt wurde. Oder Sie haben sofort ein Bild vor Augen, wie Sie auf an einer riesigen bunten kreisförmigen Scheibe drehen und gespannt darauf warten, wie sie zum Stehen kommt.
  • Dabei müssen Glücksräder aber nicht zwingend so aussehen, wie Sie sie von Märkten und Werbeveranstaltungen her kennen. Erstens können sie erheblich kleiner gestaltet werden und zweitens müssen sie nicht zwingend stehen gebaut werden.
  • Auch mit Kindern zusammen macht es Spaß, wenn Sie ein Glücksrad selber machen. Das ist schon mit einfachsten Mitteln zu schaffen und kann entweder zum Spielen benutzt werden, oder um bestimmte Entscheidungen herbeizuführen.

Eine Drehscheibe selber machen

Viele von Ihnen denken wahrscheinlich viel zu kompliziert. Das Erste was Sie im Kopf haben, wenn es ums Selbermachen eines Glücksrades geht, ist natürlich das Vorbild, das Sie aus der Öffentlichkeit kennen. Mit minimalem Einsatz können Sie eine kleine spielerische Variante selber machen.

  1. Sie benötigen zuerst einen Untergrund, der aus stabilem Styropor (Dämmplatten) oder ähnlichem Material besteht. Diese Platte sollte entweder rund mit einem Durchmesser von 20-30 cm sein, oder viereckig mit einer Mindestkantenlänge von 20 cm.
  2. Ein dünner Nagel oder eine stabile Stecknadel dient als Drehachse und ein Papppfeil (20 cm) soll der Anzeiger werden. Dazu noch zwei runde Perlen mit Löchern, wo die Stecknadel lose durchpasst. Anders als bei bekannten Glücksrädern drehen Sie nicht das Rad, sondern den Zeiger auf dem Rad.
  3. Auf dem Mittelpunkt Ihrer Styroporplatte kleben Sie bitte eine kleines Stück Thesafilm. Schneiden Sie aus einem stabilen Stück Pappe einen 15 cm langen und 3 cm breiten Pfeil aus und stechen mittig ein Loch hinein, das ein wenig größer ist, als die Stärke Ihrer Stecknadel.
  4. Nehmen Sie nun die Stecknadel, schieben darauf eine Perle danach den Papppfeil und letztlich wieder eine Perle. Alles zusammen stecken Sie jetzt auf den abgeklebten Mittelpunkt Ihrer Styroporplatte. Stecken Sie die Nadel dabei so tief hinein, wie es geht, aber ohne die Perlen und den Pfeil aneinander zu pressen.
  5. Auf einem Blatt Papier können Sie nun einen Kreis aufmalen (Durchmesser minimal 20 cm), diesen wie einen Kuchen in Bereiche aufteilen und dort Werte, Bedingungen, Begriffe usw. reinschreiben bzw. aufmalen. Schneiden Sie einmal mit einer Schere dieses Blatt bis zum Mittelpunkt ein und schieben es dann unter der ersten Perle auf die Styroporplatte. Ihr Glücksrad ist fertig.

Diese Anleitung soll Ihnen zeigen, wie schnell Sie ein Glücksrad selber machen können. Das man alle Elemente, wie Pfeil oder auch Styroporplatte natürlich hübsch farblich gestalten, bekleben oder bemalen kann, ist Ihrer Fantasie überlassen. Großer Vorteil dieser Leichtbauweise ist, dass Sie erstens das Blatt mit den Themen oder Werten immer wieder neu anpassen und zweitens es leicht wieder auseinanderbauen und/oder entsorgen können.

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