Was Sie benötigen:
  • Papier
  • Bleistift und Radiergumme
  • Pinsel und Wasserfarben
  • ggf. Vorlagen/Bilder etc.

Wie Sie Giraffenbilder malen können

  • Das wahrscheinlich perfekteste Endergebnis erhalten Sie - als Mal- und Zeichenanfänger - natürlich mit dem guten alten Prinzip "Malen nach Zahlen". Vorlagen für Giraffenbilder finden Sie in vielen gut sortierten Spiel- und Schreibwarengeschäften und auch in verschiedensten Onlineshops. Je nach Größe und Anspruch variieren hier die Preise von 5 bis 50 €.
  • Leider werden Sie wohl ein solches "Giraffen-Malen-nach-Zahlen-Set" nicht zur Hand haben, wenn Sie eben mal schnell zum Malen einer solchen aufgefordert werden. Sie müssen sich also anders behelfen. Googeln Sie sich ein Foto oder eine Grafik von einer Giraffe, auf dem besonders die Konturen gut zu erkennen sind, und verwenden das ausgedruckte Bild als Blaupause. Legen Sie es unter ein dünnes Blatt Papier und zeichnen mit einem weichen Bleistift die Umrisse nach. Dann stellen Sie mit Pinsel und Farbe Ihr Bild fertig, indem Sie die Vorlage abmalen.
  • Damit sind Ihre Sprösslinge oder aber Sie selbst nicht zufrieden? Giraffenbilder abmalen kann jeder? Nun gut, dann bleibt Ihnen nichts weiter übrig, als es aus dem Gedächtnis  und "freihändig" zu versuchen. Stellen Sie sich eine stehende Giraffe vor. Sind Sie Rechtshänder, dann lassen Sie die Giraffe nach links schauen. Ob Sie mit einem Bleistift (vor)zeichnen oder mit dem Pinsel arbeiten möchten, bleibt Ihnen überlassen. Die folgenden Schritte funktionieren mit beidem.
  • Wenn Sie den Pinsel wählen, nehmen Sie eine sandfarbene oder leicht bräunliche Wasserfarbe. Damit werden die Konturen nicht allzu scharf und sind gut korrigier- oder übermalbar.

Das Tier mit dem langen Hals freihändig gemalt

  • Was macht eine Giraffe aus, wenn es um den ersten Eindruck geht? Natürlich, der lange Hals. Und ein - im Vergleich zum Pferd - recht steil und kurz nach hinten abfallendes Hinterteil. Sie beginnen also beim Zeichnen (oder Malen) oben am (gedachten) Kopf und zeichnen zunächst eine geschwungene Linie, die den langen Hals, den Rücken und Hinterteil mit Hinterbeinen umfasst - alles in einem Schwung.
  • Stimmen die Proportionen, wenn Sie sich Ihre "Strichgiraffe" ansehen? Wenn ja, dann machen Sie weiter, indem Sie den Körper andeuten. Rücken und Hinterteil haben Sie ja schon, skizzieren Sie davon ausgehend einfach einen etwa ovalen Körper, der links mit der Halslinie abschließt.
  • Nun verbreitern Sie die Halslinie zum Hals und setzen oben ein etwas länger gezogenes kleines Oval für den Kopf an. Immer auf die richtigen Proportionen achten. An den Kopf kommen recht kleine Ohren und die spezifischen Hörner, die aussehen wie kleine Tennisbälle an Stielen. Für die genauere Ausarbeitung der Augen und der dicken, weichen Lippen schauen Sie sich vielleicht noch einige Giraffenbilder an.
  • Jetzt die Beine. Zunächst stellen Sie sich einfach vor, Ihre Giraffe hätte nur zwei. Sie setzen also an das Körperoval vorn und hinten jeweils ein Bein an (das Hintere ist ja bereits vorgezeichnet, es stammt aus Ihrem allerersten Linienschwung). Die anderen beiden Beine setzen Sie nun etwas versetzt, jeweils links oder rechts, von dem eben Gezeichnetem an. Sie schauen also nur etwas vor, wenn Sie die Giraffe von der Seite betrachten.
  • Die Giraffe hat einen relativ dünnen Schwanz mit einer Quaste, den setzen Sie am Hinterteil an. Zum guten Schluss noch die charakteristischen Flecken, und schon ist Ihre erste Giraffe fertig bzw. fast fertig, denn wenn Sie mit dem Bleistift vorgezeichnet haben, dann können Sie natürlich aus der Zeichnung immer noch ein gemaltes Bild machen, indem Sie es mit Farbe und Pinsel ausmalen. Dazu radieren Sie vorher Ihre Bleistiftlinien so weit aus, dass sie nur noch schwach sichtbar und nach dem Übermalen gar nicht mehr sichtbar sind.

Und wenn Ihr Nachwuchs oder Sie selbst oder irgendein anderer Betrachter noch nicht ganz zufrieden mit Ihrem Ergebnis ist, dann hilft nur eins: Üben. Ganz viele Giraffenbilder malen.