Wenn der Hals sich nicht bewegen lässt

Viele kennen das - man steht morgens auf und kann den Kopf nicht mehr richtig drehen und wenden. Eine typische Genickstarre, die sich meist über Nacht so langsam aufgebaut hat. Natürlich kommt schnell die Frage auf, was dagegen hilft.

  • Normalerweise ist so ein unbeweglicher Hals-Nacken-Bereich recht harmlos und auf muskuläre Dysbalancen zurückzuführen. Allerdings gibt es dieses Phänomen auch als Begleiterscheinung einer ernst zu nehmenden Erkrankung. Dann ist sofortiges Handeln erforderlich.
  • Bei einer Meningitis, einer Entzündung der Hirnhäute, ist eins der Hauptsymptome eine Genickstarre, der sogenannte Meningismus. Allerdings ist dieses Symptom von anderen sehr deutlichen Beschwerden flankiert, wie Bewusstlosigkeit, relativ hohes Fieber, Lärm- und Lichtempfindlichkeit.
  • Tritt eine Genickstarre gemeinsam mit den genannten Symptomen auf, ist das ein Notfall, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Warten Sie auf keinen Fall darauf, dass sich dieser Zustand von allein wieder bessert.

Bei Genickstarre hilft meist Wärme

In der deutlichen Überzahl der Fälle handelt es sich bei einer Genickstarre aber um vollkommen harmlose muskuläre Dysbalancen. Diese können aus den verschiedensten Gründen auftreten.

  • Sie können einen steifen Hals haben, weil Sie in Zugluft kalt wurden oder Muskeln überanstrengt haben. Im Grunde ist es auch möglich, bei einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule eine Genickstarre zu bekommen. Das allerdings kommt deutlich seltener vor, als die meisten glauben.
  • Wenn Sie sich die Ursachen anschauen, können Sie auch schon erkennen, was bei einer Genickstarre hilft. Der erste Tipp ist Wärme, Wärme, Wärme. Tragen Sie einen Schal oder ein Tuch um den Hals, benutzen Sie eine Wärmflasche, gehen Sie in die Sauna. Meist erledigen sich die Probleme damit schon.
  • Wenn Sie Ihre Muskeln ungünstig benutzt haben oder es welche gibt, die sehr verkürzt sind, hilft Bewegung. Und das nicht unbedingt mit dem Hals. Gehen Sie spazieren, spielen Sie Fußball oder was Ihnen sonst so Spaß macht. Werden die Beschwerden danach geringer, wovon auszugehen ist, dann ist der Beweis erbracht.
  • Passiert Ihnen das mit der Genickstarre nur sehr, sehr selten, dann ist das auch schon alles, was Sie dazu wissen müssen. Tritt das aber häufiger auf, sollten Sie einen Physiotherapeuten Ihrer Wahl aufsuchen, damit dieser den verursachenden Strukturen auf die Schliche kommen kann.
  • Mitnichten ist es in der Regel der Hals selber, der die Probleme macht, meist sind weit entfernte Muskelgruppen verursachend beteiligt. Wenn Sie diese kennen, können Sie Ihre Übungen dazu machen und eine Genickstarre im Vorfeld verhindern. Das hilft ohnehin am besten dagegen.
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