Wer eine Genickstarre hat, kann den Kopf nicht gut bewegen und hat das Gefühl, als sei der Hals eingerostet. Viele Menschen lernen so eine Genickstarre früher oder später kennen; daher ist es gut, zu wissen, was Sie in diesem Fall machen können.

Mögliche Ursachen für eine Genickstarre

Zunächst gilt es sauber zu unterscheiden, woher die Genickstarre kommt. Da es zwei mögliche Ursachen gibt, sollten Sie diese auch erkennen, nur dann können Sie hilfreich eingreifen.

  • Wenn Sie einfach nur den Kopf nicht richtig bewegen können und Schmerzen im Nacken haben, ist das zwar nicht schön, aber kein Grund, sich ernsthaft zu sorgen. In diesen Fällen sind sehr wahrscheinlich Muskelschmerzen die Ursache der Genickstarre.
  • Aufmerksam sollten Sie werden, wenn Sie zudem ausstrahlende Schmerzen haben. In diesem Fall könnte auch das Nervensystem mitbeteiligt sein, hier sollte ein Arzt hinzugezogen werden.
  • Gefährlich wird es dann, wenn neben der Genickstarre auch Bewusstlosigkeit, hohes Fieber, Lärm- und Lichtempfindlichkeit auftreten. Dann ist die vermeintliche Genickstarre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Meningismus und damit ein Zeichen für eine Entzündung der Hirnhäute. So eine Meningitis ist ein Notfall, sofortige ärztliche Hilfe ist erforderlich.

Die richtigen Maßnahmen bei einem steifen Hals

  • Sollten Sie Zeichen einer Meningitis haben, gibt es keinerlei Hausmittelempfehlung. Begeben Sie sich zum Arzt, so schnell es geht. Dies ist ein Notfall.
  • Wenn die Ursachen für die Genickstarre muskuläre Dysbalancen sind - und das ist meist der Fall - können Sie einiges unternehmen, damit es Ihnen besser geht. Eine muskuläre Genickstarre entsteht immer dann, wenn Muskeln falsch oder zu viel belastet oder aber kalt wurden, z. B. in Zugluft.
  • Daher ist die Empfehlung gegen den Schmerz denkbar einfach: Wärme. Nutzen Sie jede Form von Wärme, die Ihnen möglich ist - Wärmflasche, Sauna, eine heiße Badewanne oder eine heiße Dusche. Bewegen Sie sich anschließend mäßig, aber regelmäßig.
  • Kommt diese Genickstarre häufiger, lassen Sie sich von einem Physiotherapeuten untersuchen. In der Regel sind nicht die Hals- und Nackenmuskeln selbst das Problem, sondern weiter entfernte Muskelgruppen. Diese aufzuspüren, das Problem zu behandeln und hilfreiche Übungen für zu Hause zu entwickeln, ist Zweck einer Physiotherapie.
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