Was Sie benötigen:
  • Für 6-8 Nascher:
  • 2-3 Eiweiße
  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Kakao- oder Schokopulver
  • Biskuitboden oder Löffelbiskuits
  • Etwas Südwein (z.B. Madeira) oder Sirup
  • 2 EL Marmelade oder Gelee (rot)
  • 1 Packung (500 ml) Eis (z.B. Fürst-Pückler, Vanille, Schoko)
  • 1 hitzebeständige längliche Platte oder Form

Gebackenes Eis - Vorbereitungen

  1. Schlagen Sie die Eiweiße steif und sieben Sie dann den Puderzucker darüber.
  2. Mischen Sie den feinen Puderzucker dann vorsichtig und locker unter das Eiweiß.
  3. Aus dem Biskuitboden ein Rechteck in der Größe der Eispackung ausschneiden.
  4. Legen Sie den Biskuitboden auf die feuerfeste Platte und bestreichen Sie ihn mit dem roten Gelee.

Alternativ können Sie auch Löffelbiskuits verwenden. Zählen Sie die entsprechende Menge aus und belegen Sie die ofenfeste Platte bzw. Form damit. Beträufeln Sie die Kekse mit etwas Südwein oder Sirup. Gelee ist hier nicht unbedingt notwendig, da die Biskuits für gebackenes Eis dann leicht verrutschen. Aber Sie können Ihr Glück ja versuchen.

So wird das Eis überbacken - das Dessert fertigstellen

  1. Heizen Sie Ihren Backofen auf Maximaltemperatur (250 °C) vor. Alternativ können Sie auch die Grillfunktion anheizen.
  2. Nun müssen Sie zuarbeiten, damit das Eis nicht wegschmilzt.
  3. Legen Sie den Eisblock aus der Packung auf den vorbereiteten Biskuit bzw. die Kekse.
  4. Überziehen Sie das Dessert mit dem vorbereiteten Eischnee. Besonders schön wird überbackenes Eis, wenn Sie dazu eine Garnierspritze oder einen Garnierbeutel benutzen. Allerdings muss die Eiweißmasse dafür sehr steif sein.
  5. Nun überbacken Sie das Eis im Grill oder Backofen nur wenige Minuten. Die Eiweißmasse, die das Eis schützt, soll nur leicht überbräunen.
  6. Besieben Sie das gebackene Eis mit dem Kakao- bzw. Schokopulver und servieren Sie es sofort.

Dazu reichen Sie ein Gläschen Madeira-Wein und vielleicht leichte Waffelröllchen.

Die Eiweißmasse für gebackenes Eis kann variiert werden, beispielsweise können Sie noch 50 g Marzipanrohmasse untermischen. Oder Sie würzen mit etwas Rumaroma. Auch einige gehackte Pistazien können statt des Kakaopulvers auf den Nachtisch gestreut werden.