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Fußballkommentator werden - so könnte es klappen

Wenn Jungs klein sind, wollen sie beispielsweise Profifußballer oder Fahrer vom Bus der Fußball-Nationalmannschaft werden. Doch auch der Beruf Fußballkommentator gilt bald als erstrebenswert. Es mangelt dabei nicht an guten Vorbildern. Mit etwas Glück und Können könnte der Traumjob beginnen.

Headset - das Arbeitswerkzeug für Fußballkommentator
Headset - das Arbeitswerkzeug für Fußballkommentator

Ein Fußballkommentator kommentiert als ein spezieller Sportreporter Fußballspiele für Radio oder Fernsehen. Der erste Kommentator für Fußball kam in Deutschland 1929 bei einer Radio-Übertragung eines Fußballspiels zum Einsatz.

Fußballkommentator beim Fernsehen, Rundfunk oder Webradio

Die Karrieren bekannter Fußballkommentatoren starten daher auch auf unterschiedlichen Wegen. Einige landen direkt über den Sport, zum Beispiel nach dem Ende einer Profifußballerlaufbahn, auf dem Kommentatorensessel. 

  • Anderen gelingt der Sprung als Nebeneinsteiger mit einer journalistischen Ausbildung und langjährigen Tätigkeit in einer Sportredaktion.
  • Den Beruf Fußballkommentator können Sie nicht über dem Weg einer normalen Ausbildung erlernen. Vielmehr handelt es sich um einen Begabungsberuf ähnlich Musiker und Künstler.
  • Wenn Sie Fußballkommentator werden möchten, brauchen Sie möglicherweise Begabung und noch mehr Glück. Oftmals heißt es, zur richtigen Zeit an einem richtigen Ort mit dem gewissen Können zu sein.
  • Als Fußballmoderator arbeiten Sie als Fernsehjournalist, deren Bezahlung sich nach einem Tarif richtet.
  • Oftmals (vor allem bei den privaten TV- und Radiosendern) werden Journalisten auch als freie Mitarbeiter beschäftigt, wobei die Bezahlung schlechter als bei Angestellten ausfällt. Nur als bekannter Top-Fußballkommentator werden Sie Tagessätze im drei- und vierstelligen Euro-Bereich aushandeln.

Langer Atem bis zum eigentlichen Karrierestart notwendig

  • Interessieren Sie sich für die Tätigkeit Fußballkommentator, schauen Sie einfach bei Ihrer Lokalzeitung vorbei. Fragen Sie in der Sportredaktion, ob nicht jemand für die Sportberichterstattung der Fußballspiele am Wochenende gebraucht wird.
  • Ihre kurzen Spielberichte aus der Kreis- und Bezirksliga landen dann in den Montagsausgaben. Wenigstens die Vereinsmitglieder interessieren sich dafür.
  • Was Ihnen nicht sehr spannend klingen dürfte, eignet sich dennoch als Einstieg. Haben Sie erste Erfahrungen gemacht und Ihr Talent dabei zeigen können, sind das gute Voraussetzungen für ein Studium der Sportwissenschaften oder ein Journalistikstudium. Auf alle Fälle sollte es etwas mit Journalistik und besser noch mit Sport zu tun haben.
  • Nach Ihrem Studium bewerben Sie sich für ein Volontariat beim Fernsehen oder Hörfunk, idealerweise als Volontär in der Sportredaktion. Diese Ausbildungsstellen sind allerdings sehr begehrt.
  • Die Wahrscheinlichkeit als Sportredakteur, die Arbeitszeit ausschließlich am Schreibtisch verbringen zu müssen, ist hoch.
  • Damit man auf Sie als möglichen Fußballkommentator aufmerksam wird, müssen Sie neben Ihrer Persönlichkeit auch mit Ihrer Stimme überzeugen.

Haben Sie es erst einmal in eine Sportredaktion beim Fernsehen oder Hörfunk geschafft, verhilft Ihnen womöglich etwas Glück (Ersatz für einen krank gewordenen Kollegen wird gesucht oder eine Stelle wird neu ausgeschrieben) zur Kommentatorenkarriere.

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