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Für eine Vliestapete den Untergrund vorbereiten - darauf sollten Sie achten

Gute Vliestapeten sind leider nicht ganz billig. Umso ärgerlicher, wenn Sie nach dem Tapezieren Unebenheiten oder Schatten entdecken, die vom Untergrund her durch die neue Tapete scheinen. Doch dagegen können Sie vorsorgen.

Vertiefungen müssen sorgfältig ausgespachtelt werden.
Vertiefungen müssen sorgfältig ausgespachtelt werden.

Vliestapeten sind häufig leicht durchscheinend. Damit diese Eigenschaft nicht zu einem mangelhaften Ergebnis der neu tapezierten Wand führt, muss der Untergrund entsprechend vorbereitet werden.

Durchscheinend oder nicht - so erkennen Sie's an der Vliestapete

  1. Stellen Sie sich vor ein Fenster und halten Sie eine Lage der neuen Tapete gegen das Licht.
  2. Platzieren Sie Ihre Hand dahinter. Können Sie diese hinter der Vliestapete erkennen, ist sie leider so dünn, dass Sie den Untergrund vor dem Tapezieren vorbehandeln müssen.

Untergrund für Vliestapete vorbereiten

Je heller und durchscheinender der neue Wandbelag ist, desto sorgfältiger müssen Sie bei den Vorbereitungen des Untergrundes vorgehen. Insbesondere durch einfarbige Vliestapeten ohne Muster kann jede Unebenheit und jeder dunkle Fleck hindurchscheinen.

  1. Entfernen Sie restlos und sorgfältig die alte Tapete.
  2. Verspachteln Sie so glatt wie möglich alle Dübellöcher. Dabei sollten Sie nicht nur neuen Löchern Aufmerksamkeit schenken, sondern auch ältere Ausbesserungen überprüfen und gegebenenfalls nachbessern.
  3. Um Unebenheiten des Putzes auszugleichen, tragen Sie großflächig Füllspachtel-Masse auf, ziehen diese mit einer Glättkelle glatt und lassen die Fläche komplett durchtrocknen. Dann schleifen Sie sie von Hand oder mithilfe einer Schleifmaschine vorsichtig glatt.
  4. Danach streichen Sie die Wände mit einer Grundierung. Für die Vorbehandlung des Untergrundes von Vliestapeten halten verschiedene Firmen spezielle Produkte bereit.
  5. Ein derartiges Produkt, auch Tapeziergrund für Vliestapeten genannt, gleicht Farbunterschiede auf der Wand aus. Diese entstehen zum Beispiel an den gespachtelten Stellen, deren Durchscheinen Sie damit verhindern.
  6. Mit der Grundierung des Untergrundes regulieren Sie außerdem dessen Saugfähigkeit, was beim Tapezieren ausgesprochen wichtig ist. Saugt die Wand die Feuchtigkeit des Tapetenkleisters zu schnell auf, ist glattes Tapezieren eine echte Herausforderung. Saugt sie hingegen zu wenig, besteht die Gefahr, dass die Tapete sich wieder ablöst. In beiden Fällen war die Mühe umsonst und das Ergebnis ist enttäuschend.

Auch wenn die Vorarbeiten für das Tapezieren eine Menge Zeit in Anspruch nehmen können, sollten Sie ihnen die notwendige Aufmerksamkeit widmen. So können Sie sicher sein, dass die fachgerecht tapezierte Wand später auch tadellos aussieht.

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