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Für den Bundesfreiwilligendienst eine Bewerbung schreiben

Der Bundesfreiwilligendienst soll zusammen mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr den Mangel an Hilfskräften ausgleichen, der durch die entfallene Wehrpflicht entstanden ist und weiterhin entsteht. Wenn Sie sich für den Bundesfreiwilligendienst interessieren, können Sie hier nachlesen, wie Sie die Bewerbung für den Bundesfreiwilligendienst verfassen und was Sie über den Dienst wissen sollten.

Engagieren Sie sich für die Allgemeinheit.
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Rund um den Bundesfreiwilligendienst

Sie möchten sich für das Allgemeinwohl engagieren und dabei im sozialen oder kulturellen Bereich tätig sein? In diesem Fall könnte der Bundesfreiwilligendienst die richtige Alternative sein.

  • Um den Bundesfreiwilligendienst antreten zu können, müssen Sie Ihre Schulpflicht absolviert haben. Dies kann unter Umständen schon in einem Lebensalter von 15 oder 16 Jahren geschehen.
  • Der Bundesfreiwilligendienst kann gerade für junge Menschen als Überbrückung zur Berufsausbildung dienen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche berufliche Richtung Sie nach der Schule einschlagen möchten, bietet sich ein Engagement im BFD an.
  • Der Bundesfreiwilligendienst unterliegt keiner Altersgrenze. Selbst als rüstiger Rentner können Sie Ihren Lebensabend mit sozial engagierter Arbeit erhellen.
  • Der Einsatz im BFD dauert zwischen sechs und 18 Monaten. Unter Umständen kann das Engagement auf 24 Monate verlängert werden.
  • Sie arbeiten in einer Vollzeitanstellung. Wenn Sie bereits das 27. Lebensjahr vollendet haben, wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, auf Teilzeitbasis zu beginnen. Hier gilt eine Mindeststundenzahl von 20 Stunden wöchentlich.
  • Die Einsatzorte sind universell. Meist werden die Arbeitsplätze von gemeinnützigen Einrichtungen wie der Caritas, dem DRK und der Diakonie gestellt.
  • Sie haben zudem die Möglichkeit, Ihren Dienst in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten zu verrichten.
  • Sie werden für Ihre Arbeitsleistung nicht vergütet. Dies sollten Sie vorab berücksichtigen. Für die Dauer des Einsatzes bekommen Sie ein Taschengeld sowie unter Umständen eine kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Das Taschengeld ist auf höchstens 336 Euro begrenzt.
  • Während des BFD sind Sie über den Träger sozialversichert.

Die Bewerbung für den BFD

Die Bewerbung für den Bundesfreiwilligendienst kann auf zwei Wegen erfolgen. Die erste Variante ist eine klassische Bewerbung an einen der Träger, der Stellen vergibt. Als zweite Möglichkeit steht Ihnen eine Platzbörse im Internet zur Verfügung.

  • Wenn Sie eine klassische Bewerbung an den Träger versenden möchten, unterscheidet sich die Bewerbung nicht von sonst üblichen Bewerbungen. Das Anschreiben Ihrer Bewerbung muss stimmig formuliert sein und Ihren Willen, den Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, deutlich werden lassen. Auf Nachfrage schickt Ihnen der Träger einen Bewerbungsbogen zu. Diesen fügen Sie vollständig ausgefüllt und unterschrieben Ihrer Bewerbung bei. Zusätzlich ist ein tabellarischer Lebenslauf notwendig. Um die Bewerbungsmappe zu vervollständigen, legen Sie nun die Kopie Ihres letzten Schul- oder Berufszeugnisses sowie ein Passbild bei.
  • Zusätzlich können Sie sich auf der Infoseite des BFD  in die Stellenbörse eintragen. Sie erstellen ein Bewerberprofil, welchem Sie die Dokumente beifügen können, die Sie einer typischen Bewerbung beilegen. Sobald Ihr Stellengesuch freigeschaltet ist, können Arbeitgeber auf dieses zugreifen und Sie kontaktieren. Das Online-Stellenprofil unterscheidet sich kaum von den Arbeitnehmerprofilen, die auch bei der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht werden.

Es liegt an Ihnen, welche Art der Bewerbung Sie bevorzugen. Über die Direktbewerbung können Sie die Richtung Ihrer Arbeit wesentlich sinnvoller steuern. Gut ist es, wenn Sie eine Kombination aus beiden Möglichkeiten nutzen. Bewerben Sie sich schriftlich bei Arbeitgebern und nutzen Sie zudem die Kontaktmöglichkeiten, die Ihnen ein Online-Stellenprofil bietet.

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