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Frustrationstoleranz steigern - so geht's

Wie hoch oder niedrig ist Ihre Frustrationstoleranz? Flippen Sie schnell aus oder bleiben Sie ruhig und gelassen? Wenn Sie Ihre Frustrationstoleranz steigern möchten, gibt es hier ein paar gute Tipps.

Wie sieht's mit Ihrer Frustrationstoleranz aus?
Wie sieht's mit Ihrer Frustrationstoleranz aus?

So steigern Sie Ihre Frustrationstoleranz

Die Frustrationstoleranz ist ein Teil unserer Persönlichkeit. Sie wird schon im Kindesalter festgelegt, bzw. von den Eltern und dem Umfeld vermittelt.

  • Kippen Sie schnell aus den Latschen und lassen sich provozieren und schnell aus der Fassung bringen? Verwerfen Sie relativ schnell einen Gedanken, wenn es nicht so klappt, wie Sie es gerne hätten? Können Sie mit Niederlagen gar nicht oder nur schwer umgehen?
  • Wenn Sie Ihre Frustrationstoleranz steigern möchten, ist das nicht ganz so einfach. Was Sie sich über viele Jahre angeeignet haben, können Sie so schnell nicht wieder loswerden?
  • Wenn jemand eine geringe Frustrationstoleranz hat, ist dieser jemand sehr benachteiligt. Wir werden schnell ärgerlich und mögen vor allen Dingen keine Konflikte. Die noch so kleinste Ungerechtfertigkeit lässt Sie schnell jammern und Sie beschweren sich.
  • Was machen Sie dann? Essen Sie vor lauter Frust oder greifen Sie zu anderen Suchtmitteln? Bemitleiden Sie sich selbst und sind Sie schnell resigniert?
  • Auch, wenn es immer etwas schwierig ist, etwas zu verändern, geht es doch. Dafür benötigen Sie Geduld und dafür wiederum eine hohe Frustrationstoleranz, die Sie ja steigern möchten.
  • Diesen Kreislauf können Sie durchbrechen. Sie müssen nur Ihre Lebenseinstellung ändern. Wenn Sie sich immer sagen, dass nur die anderen schuld sind, dass Ihnen alles gelingen muss und dass das Leben ungerecht ist, ist es kein Wunder, dass Sie permanent frustriert sind.
  • Die anderen sind nicht an Ihrem Leben oder Ihrer Lebenseinstellung schuld. Es ist das Leben, dass nicht immer alles gelingt und dass es Enttäuschungen und Niederlagen gibt. Auch Konflikte gehören zum Leben. Das Leben ist auch nicht ungerecht zu Ihnen. Das sind nur Sie selbst.
  • Wenn Sie es nicht alleine schaffen, gibt es psychologische Berater und auch Psychotherapeuten, die Ihnen dabei helfen können. Sie müssen nicht immer alles alleine schaffen. Es ist eher ein Zeichen von Stärke sich Hilfe zu holen.
  • Schreiben Sie alles auf, was Ihre Frustrationstoleranz steigern könnte. Sagen Sie sich, dass Sie sich wünschen, dass Ihnen alles gelingt. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn's nicht sofort passiert. Manche Dinge brauchen Zeit.
  • Überlegen Sie, woran Ihre geringe Frustrationstoleranz gebunden ist. Liegt es an der Partnerschaft oder an Ihrem Job? Machen Sie sich Gedanken, was Sie in diesen Bereichen alles verändern können. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, und machen Sie nicht alles auf einmal.
  • Vermeiden Sie keine Konfliktsituationen. Das bringt nichts, da die Konflikte immer wieder kommen.
  • Es lohnt sich, andere Menschen zu tolerieren. So wie sie sind. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Sie müssen auch nicht mit allen Menschen auskommen und umgekehrt ist das genauso.

Wenn Sie nur ein paar kleine Tipps befolgen, werden Sie merken, dass alles gar nicht so frustrierend ist. Und wenn mal etwas schief geht, geht nicht die ganze Welt unter.

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