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Fritzbox vor Fremdzugriff schützen - so geht's

Jede Fritzbox kann man vor Fremdzugriff schützen. Schon von Hause aus sind bei jeder Fritzbox diverse Funktionen vorgesehen, die vor Fremdzugriff schützen, das Eindringen von Schädlingen und das Manipulieren eines Computers von außerhalb unterbinden. Mit den richtigen Einstellungen durch den Nutzer wird der Schutz vervollständigt.

Jede IP-Adresse läuft über die Fritzbox.
Jede IP-Adresse läuft über die Fritzbox.

Fritzbox ist umfassend ausgestattet

Es gibt drei hauptsächliche Methoden für einen Fremdzugriff, um an Informationen zu kommen, die auf Computern liegen.

  • 1. Das Cross-Site-Scripting: der Surfer befindet sich auf einer Internetseite, die ein verstecktes Programm an die Fritzbox schleust. Damit können dann verschiedene Anfragen zu Verbindungen gestellt werden. Fritzbox blockiert solche aus dem Internet kommenden Anfragen.
  • 2. Die Man-in-the-Middle-Methode: oft auch mit "phishing" bezeichnet. Dort sitzt der Angreifer zwischen Absender und Empfänger von Daten im Internet. Ein Aufruf einer Internetseite wird, vom Benutzer unbemerkt, auf eine gefälschte Seite umgeleitet und damit kommt der Angreifer an die dort eingegeben Daten. Diese Manipulation lässt die Fritzbox generell nicht zu.
  • 3. DSL-Router, wie Fritzbox, verbinden verschiedenste Geräte in einem Netzwerk miteinander. Dazu dient u.a. der UPnP-Standart. Er erlaubt z.B. die Portweiterleitung, eine Funktion für die automatische Öffnung von Ports in der Fritzbox, damit gerade benötigte Datentransfers, z.B. über einen FTP-Server, ermöglicht werden. 

Ein Schadprogramm kann nun vorgeben, eine solche Portweiterleitung dringend zu benötigen. Erfolgt keine Einschränkung durch den Nutzer, kann so ein Zugriff auf den infizierten PC erfolgen. Fritzbox erlaubt in den Werkseinstellungen keine Portweiterleitungen.

So schützen Sie Ihre Fritzbox vor Fremdzugriffen

  1. Gegen einen Angriff nach dem ersten Punkt können Sie sich schützen, indem Sie den Zugriff auf die Oberfläche der Fritzbox mit einem sicheren Kennwort sichern. Manipulationen an deren Einstellungen werden so wirksam erschwert, der Fremdzugriff ist sehr unwahrscheinlich.
  2. Wenn Sie die Portweiterleitung in gewissen Grenzen erlauben, um die Nutzung von bestimmten Programmen zu erleichtern, sollten Sie sich unbedingt durch ein gutes Anti-Viren-Programm und eine Firewall schützen. Daneben können Sie bestimmen, welchen Programmen der Internetzugang erlaubt werden soll.
  3. Gehen Sie auf der Fritzbox-Oberfläche auf "Einstellungen" und "Programme" und wählen Sie dort die zutreffenden Punkte aus. Die geöffneten Ports sehen Sie unter "Startmenü / aktivierte Komfortfunktionen / Portfreigaben". Zudem ist es dringend ratsam, stets die aktuelle Firmware auf Ihrer Fritzbox zu installieren. Dasselbe gilt natürlich auch für den Virenscanner.
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